Mit dem Spatenstich wurde der zweite Abschnitt zum Ausbau der Emser Straße eingeleitet

Stadtteil Horchheim wird aufgewertet

Im Bereich Collgasse und Stadtgrenze ist zwei Jahre lang keine Durchfahrt möglich

18.04.2017 - 14:20

Koblenz-Horchheim. Es handelt sich um den zweiten Bauabschnitt zwischen Collgasse und Stadtgrenze. Hier startete Baudezernent Bert Flöck mit einem Spatenstich die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Emser Straße im Stadtteil Horchheim. Lange hat es gedauert, bis jetzt zu dieser Maßnahme übergegangen wurde, was aber nicht an der Stadt lag, betonte Flöck. Und nun müssen die Anwohner noch einmal zwei Jahre die Bauarbeiten mitmachen. Durch die geplante Reduzierung der bestehenden Fahrbahnbreiten werden eine Nutzungsoptimierung und eine verkehrssichere Gestaltung für alle Verkehrsarten erreicht. Die Oberflächengestaltung wird sich an den bereits realisierten Bereich anschließen.

Gestartet wird zunächst mit dem Abbruch des Hauses in der Emser Straße 378, damit in diesem Bereich ausreichende Fläche für einen Gehweg entsteht. Die Arbeiten an der rund 1,35 Millionen Euro teuren Baumaßnahme werden in vier Teilabschnitten und grundsätzlich bei Vollsperrung für den Durchgangsverkehr abgewickelt. Die Erreichbarkeit der Häuser und Grundstücke in der Emser Straße und den weiteren Anliegerstraßen bleibt bis auf wenige kurze Ausnahmen während der gesamten Bauzeit gewährleistet.

Aufgrund der Sperrung müssen zwei Buslinien über die B42 während der gesamten Bauzeit umgeleitet werden. Neben den Straßenbauarbeiten werden auch der Entwässerungskanal mit allen Hausanschlüssen, die Straßenbeleuchtung sowie die Gas-, Wasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen erneuert. Im ersten, nördlichen Teilabschnitt zwischen Collgasse und dem Seniorenheim soll ein niveaugleicher Ausbau des gesamten Straßenraums entstehen, bei dem die gepflasterten Nebenflächen nur durch eine muldenförmige, dreizeilige Pflasterrinne von der bituminösen Fahrbahn getrennt werden.

Zur Verkehrsberuhigung und im Sinne einer besonders sicheren Fußgängerüberführung werden in diesem Teilausbaubereich zusätzlich mehrere Absperrpoller im Randbereich hinter der Entwässerungsrinne eingebaut. Der südliche Anschlussbereich vom Seniorenheim bis zur Ortsgrenze Lahnstein erhält dagegen einen Straßenquerschnitt mit der Trennung der Verkehrsraten. Die auf etwa 5,50 Meter aufgeweitete Fahrbahn wird von den Gehwegen mittels Hochbord getrennt.

An zwei Stellen, zwischen der Müffligstraße und der Brandenburgstraße sowie im Kreuzungsbereich Emser Straße/Von-Eyss-Straße/Luis-Berger-Straße werden zwei geschwindigkeitsdämpfende Niveauanhebungen der Fahrbahn hergestellt, bei denen die Asphaltdecke mit einer hellgrauen Oberflächenveredelung aus Reaktionsharz und Abstreugestein versehen wird.

Flöck hofft, dass es für die Anwohner keine großen Einschränkungen geben wird, jedoch ist ihm schon jetzt klar, dass der Stadtteil mit dieser Maßnahme wieder ein Stück aufgewertet wird. US

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
19.04.2017 11:27 Uhr
Michael Kröll schrieb:

Ersatzlos gekappte Schul-Busverbindung zwischen Lahnstein und Horchheim für mehr als 2 Jahre !!!
Zu dem Artikel in "Blick-Aktuell" vom 18.04.2017:

"Mit dem Spatenstich wurde der zweite Abschnitt zum Ausbau der Emser Straße eingeleitet."
Es heißt in dem Artikel "Aufgrund der Sperrung müssen zwei Buslinien über die B42 während der gesamten Bauzeit umgeleitet werden."
Wenn es denn eine echte Umleitung wäre, die die Stadtteile Horchheim oder Pfaffendorf mit Lahnstein in irgendeiner Form verbinden würde.

Die gesamte Busverbindung von Lahnstein nach Horchheim wird für über 2 Jahre komplett aufgegeben.
D.h. z.Bsp. das Schulkinder mit dem Bus von Lahnstein nach Horchheim oder Pfaffendorf an der Stadtgrenze in Lahnstein einfach abgesetzt werden !
Die Fahrbahn muss zudem noch in einem gefährlichen Kreuzungsbereich ohne Überquerungshilfen (Zebrastreifen oder Ampel) überquert werden.
(2.Teil folgt)



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz

Global denken - Regional handeln

Andernach. Unter dem Motto „Global denken. Regional handeln“ starteten das Netzwerkprojekt des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz INKA-MYK (Innovation, Netzwerk, Kompetenz für Arbeitgeber im Landkreis Mayen-Koblenz - gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie durch das rheinland-pfälzische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie) und die Wirtschaftsförderung Andernach.net GmbH die Veranstaltungsreihe „RegioTisch“ 2017 für kleine und mittlere Unternehmen. mehr...

Viertklässler der Gemeinschaftsgrundschule Berkum stellten Projekt selbst auf die Beine

Grundschüler retten Hunde

Wachtberg-Berkum. Wer gedacht hat, Engagement sei unter den heutigen Kindern nicht mehr „in“, der kennt die Grundschulklasse 4a der Gemeinschaftsgrundschule in Berkum nicht. Sie hatten im November 2016 erfahren, dass sich an der Sekundarschule im gleichen Gebäude die älteren Schülerinnen und Schüler für ein soziales Projekt engagierten. Daraufhin haben sie „nachgedacht, was wir tun können, um in der Welt ein bisschen zu helfen“, erzählen Tim Pietrusziak und Tamina Michels aus der 4a. mehr...

Kreisvorstandssitzung der Senioren-Union Mayen-Koblenz

Senioren-Union begrüßte Mechthild Heil

Region. Die offene Kreisvorstandssitzung war gut besucht. Mit MdB Mechthild Heil stellte sich eine kompetente Bundestagsabgeordnete der Diskussion und dem Gespräch zu aktuellen Themen und der Vorbereitung zum Bundestagswahlkampf der CDU. So begrüßten die Senioreninnen und Senioren die aktuell beschlossenen Fördermaßnahmen bei den Erwerbsminderungs- und den Betriebsrenten als wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung und Stabilisierung der Altersbezüge für Rentnerinnen und Rentner. mehr...

Weitere Artikel

Landkreis Mayen-Koblenz

Müllabfuhr verschiebt sich

Kreis Mayen-Koblenz. Wegen Pfingstmontag am 5. Juni verschieben sich Termine für die Abfuhr der Restmüll-, der Biomüll- und Altpapiergefäße sowie der gelben Säcke um einen Tag nach hinten. Die reguläre Montagsabfuhr wird am Dienstag, 6. Juni durchgeführt, die Freitagsabfuhr erfolgt erst am Samstag, 10. Juni. Darauf weisen die Umweltberater des Landkreises Mayen-Koblenz hin. „Durch die Verlegung können... mehr...

Weisser Ring Außenstelle Mayen-Koblenz

Werner Keggenhoff folgt auf Karl-Heinz Weber

Mayen/Koblenz. Nach fast drei Amtsperioden und über elf Jahren an der Spitze des Weissen Rings Rheinland-Pfalz übergab Polizeipräsident a.D. Karl-Heinz Weber nun in Mainz die Amtsgeschäfte an seinen frisch gewählten Nachfolger Werner Keggenhoff. Der neue Landesvorsitzende Werner Keggenhoff aus Mainz ist 65 Jahre alt, Volljurist, verheiratet und Vater fünf erwachsener Kinder. Bis Ende 2015 war er Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung. mehr...

Weitere Artikel

Ausgelassene Stimmung auf der 138. Pfingstkirmes

Fünf Tage Programm inklusive Musik

Oberbieber. Zum 138. mal wird das Aubachdorf von der traditionellen Pfingstkirmes beherrscht. Fünf Tage, vom 2. bis 6. Juni, wollen die Oberbieberer Burschen Tradition und Party vereinen. Los geht es am Freitag, 2. Juni, wenn die Coverrockband „Guilty as Charged“ ab 19:30 Uhr unter dem Motto „Rock am Aubach“ losrockt. Den Höhepunkt des Abends liefert in diesem Jahr die Band „Flutlicht“, die um 21 Uhr das Kirmeszelt zum Strahlen bringt. mehr...

Landtagsabgeordneter Fredi Winter diskutiert mit Schülerinnen und Schülern

EU-Projekttag in der Ludwig-Erhard-Schule

In jedem Jahr findet im gesamten Bundesgebiet der EU-Projekttag an Schulen statt. Ziel ist es, durch Diskussionen mit Politikern bei Schülerinnen und Schülern Interesse am europäischen Einigungsprozess zu wecken, das Verständnis für die EU zu vertiefen und den Jugendlichen die europäische Idee nahezubringen, denn, so betonte der SPD-Politiker Fredi Winter eingangs, „fast alles hat mittlerweile mit... mehr...

„Sinnedom“ in Haus Wasserburg zeigte „Tomorrow“

„Die Welt ist voller Lösungen“ – wir müssen nur anfangen

Vallendar. Der preisgekrönte Film „Tomorrow“, der im Rahmen der Reihe „Sinnedom“ von Haus Wasserburg gezeigt wurde, sorgte für ein volles Haus im Saal der Pallottikirche. Nico Beckert, Fachpromotor für Rohstoffe und Rohstoffpolitik an Haus Wasserburg, führte in den Film ein, der anschauliche Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft, eine Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen oder eine gerechtere Wirtschaft und Demokratie aufzeigte. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Uwe Klasen:
Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie diese Menschen, die den Schutz und die Freiheit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in unserem Land genießen, gegen diese und die Menschen hier zu Felde ziehen! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, dass die Zuhörer dieser "Hassprediger" nicht Aufstehen und diese aus ihren Gotteshäusern hinauswerfen, denn es ist ja, angeblich, eine Religion des Friedens! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie viele Menschen eine offene, sachliche und objektive Diskussion, unter dem Deckmantel des "Rassismus", darüber verweigern! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie die freiheitlich demokratische Grundordnung und die daraus resultierenden Errungenschaften, aufgrund dieser und weiterer Verfehlungen, langsam aber sicher Verloren gehen!

Notinseln bieten Kindern Schutz

Andrea:
Tolle Sache! Kompliment!

Gefahr für Biker, Wanderer und Motorradfahrer

Stephani:
Hallo, ich glaube das diese Spitzen von einem Metallbauer hergestellt worden sind. Natürlich kann man sie auch irgendwo kaufen. Jeden Fall ein Hasser von Quad, Enduro und Mountainbiker. Beim 24 Std. muss man aufpassen dass Er keine (kleine) Nägel auf die Rennstrecke verteilt. Gruß R.Stephani
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet