Mayener Radsportler mit traditioneller „Specktour“

Tolles Radwetter zum Saisonstart

Erste Veranstaltungen im Kalenderjahr vorbei - David Nothnagel holt Vize-Bezirksmeisterschaft in Ahrweiler

Tolles Radwetter zum Saisonstart

Beim ersten Event des Jahres ging es dem Winterspeck an den Kragen. Foto: privat

21.04.2017 - 16:36

Mayen. Der Name ist Programm, bei der „Specktour“ geht es dem Winterspeck an den Kragen. Traditionell eröffnen die Radsportler des RSC Eifelland Mayen am Karfreitag die neue Radsaison. Da Ostern in 2017 mal wieder etwas später im Kalenderjahr zu finden war, sammelten die meisten selbstverständlich schon vorher reichlich Kilometer und nahmen bereits an Rennen und anderen Veranstaltungen teil. Trotzdem erfreut sich der „offizielle“ gemeinsame Saisonstart quer durch alle Altersklassen und Disziplinen des Vereins seit Jahren großer Beliebtheit. So kamen auch 2017 rund 20 Radler zum Vereinssponsor Autohaus Sürth und begaben sich von dort auf die 65 Kilometer lange Runde an die Mosel, durch das Schrumpfbachtal hinauf nach Münstermaifeld und zur Einkehr nach Naunheim. Dass die Saison allerdings bereits in vollem Gange ist, zeigt der Blick auf zwei weitere Veranstaltungen: So versuchte sich Anfang April eine Mayener Delegation an einem ungleich größeren Klassiker des Radsports, an der Flandernrundfahrt. Bei dem Großereignis in Belgien – das Profirennen am Sonntag besuchen knapp eine Millionen Zuschauer – mussten es die RSCler mit Wind, Regen, dem berühmten Kopfsteinpflaster und mehreren der giftigen „Hellingen“ (kurze, steile Anstiege) aufnehmen. Nach knapp 240 Kilometern erreichten die Eifelländer abgekämpft aber glücklich das Ziel in Oudenaarde. Am Ostermontag stand dann mit dem traditionellen Osterpreis in Ahrweiler ein heimatnahes Rennradrennen auf dem Programm. Unter lautstarker Anfeuerung der mitgereisten Eifelländer hielten Julius Molinski und David Nothnagel die Mayener Fahnen hoch. Im schweren Rennen auf dem rund 1 Kilometer langen Kurs fuhren beide ein aufmerksames Rennen und konnten sich im zum Rennende mehr als halbierten Feld gut behaupten. Im Schlusssprint wurde David 16. und damit Vize-Bezirksmeister, Julius erreicht circa als 25. das Ziel.

Näheres zu den Aktivitäten des Vereins findet sich unter www.rsc-mayen.de.

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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