Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein: Geburtshilfe am Kemperhof öffnete ihre Türen

Viele Infos rund ums Eltern-Werden und Eltern-Sein

20.03.2017 - 11:41

Koblenz. Mehr als 200 Interessierte, vor allem werdende Mamis und Papis, besuchten den Tag der offenen Tür in der Geburtshilfe des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein am Kemperhof. Am Infostand wurden sie freundlich empfangen und zum Quiz „Rund um die Geburt“ eingeladen. Das bot neben der Chance, attraktive Gutscheine der Elternschule zu gewinnen, auch auf dem Parcours über Wochenstation, Kreißsaal bis in die Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) viele interessante und hilfreiche Informationen rund ums Eltern-Werden und Eltern-Sein zu erhalten. Außerdem gab es Bons für ein kleines Präsent. Am Stand der Elternschule erwartete die Besucher nicht nur das umfangreiche Programm, sondern auch ein Exklusiv-Angebot für einen zusätzlichen Kurs „Yoga in der Schwangerschaft“. „Diesen zusätzlichen Kurs findet ihr

irgends, der wird nur unseren heutigen Besuchern angeboten“, so Tina Schmitz von der Elternschule. Die Nachfrage war groß, der Kurs direkt ausgebucht. Direkt nebenan konnte selbst Hand angelegt werden. Hebammenschülerin Milena Eiers erläuterte unter anderem die richtige Wickeltechnik.

Viele Besucher zog es auch auf die Wochenstation, denn hier gab es nicht nur zahlreiche Informationen zur Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und von Säuglingen.

Auch die Vertreterinnen der AG Jugendzahnpflege Koblenz-Mayen klärten mit vielen Beispielen und Mustern auf: Gesunde Zähne sind wichtig – von Anfang an. So manchen Schwangeren nahm Dr. Rainer Oster, Facharzt in der Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin am Kemperhof, ein wenig die Angst vor der Entbindung, indem er über die Möglichkeiten einer Periduralanalgesie, besser bekannt unter PDA, aufklärte.

„Schatz, jetzt werden wir berühmt!“, freute sich der frischgebackene Vater des kleinen Ömer aus Urmitz, der, gerade drei Tage alt, unbestrittener Star der Live-U2 war, die Dr. Thomas Hoppen, Oberarzt der Kinder- und Jugendmedizin, im vollen Untersuchungszimmer auf der Wochenstation durchführte. „Der junge Mann ist topfit“, schloss Dr. Hoppen die Vorsorgeuntersuchung ab, die dank der direkten Anbindung der Kinderklinik auf der Wochenstation angeboten wird.

„Es ist alles da, was man braucht, vor allem die Nähe zur Kinderklinik ist gut“, befinden auch Stephan Abicht und Kristin Hickmann aus Koblenz, die sich auf ihr erstes Baby freuen. „Gerade haben wir uns den Kreißsaal und das Familienzimmer angesehen.“ Das Team der Wochenstation machte es möglich und bat neben Einblicken in ihr Konzept der integrativen Wochenpflege auch Besichtigungen der Patientenzimmer, des Stillzimmers und des Frühstücksraums an. „Es ist das erste Mal, dass wir uns hier sowas angesehen haben. Wir sind positiv überrascht. Es ist so schön, auch die Zimmer, wie die so eingerichtet sind, auch mit der Musik. Das nimmt einem ein bisschen die Angst“, sind sich Martina Krause aus Polch und Janina Meyer aus Bassenheim einig. Auch Mariya und Manuel Hiller aus Rübenach haben einen positiven Eindruck. „Der Kemperhof ist unser Favorit für die Entbindung“, freuen sie sich nach der Führung durch den Kreißsaal mit Hebamme Angelie Hennes.

Erstmalig fanden auch Angebote in den einige Meter Fußweg entfernten Räumlichkeiten des MVZ statt. Doch nach einer Stärkung am gesund-leckeren Buffet und bei schönstem Frühlingswetter war das für viele Paare überhaupt kein Problem. Lange Schlangen vor dem 3D-Ultraschall waren der Beweis. „Ich habe bestimmt 80 Schwangere geschallt“, so Dr. Sebastian Friederichs, leitender Oberarzt der Geburtshilfe. Die Wartezeit verkürzte auf charmant-gekonnte Art die seit vielen Jahren am Kemperhof aktive Fotografin, Jutta Breuer, als sie Babybäuche, (werdende) Geschwisterkinder und Familien ablichtete sowie über ihre Angebote informierte.

„Wir waren noch nie bei einem Tag der offenen Tür. Es war entspannt, sehr gut organisiert, die Leute waren sehr gesprächsbereit und nett“, so das Fazit von Anja Liebscher aus Koblenz.

Pressemitteilung

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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