Musik in alten Dorfkirchen

„World Percussion Ensemble“ kommt nach Kirburg

Start am Sonntag, 14. Mai

„World Percussion Ensemble“ kommt nach Kirburg

20.04.2017 - 08:56

Kirburg. Mit fünf außergewöhnlichen Musikern aus vier verschiedenen Kontinenten startet die Westerwälder Konzertreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ im Kultursommer Rheinland-Pfalz ins 22. Jahr. Veranstaltungsort ist erstmals am Sonntag, 14. Mai um 17 Uhr die Evangelische Kirche in Kirburg bei Bad Marienberg. Zu Gast ist dann mit dem World Percussion Ensemble eine Band mit Weltklassemusikern unter anderem aus Japan, Kamerun und Brasilien.

Zu erleben ist eine außergewöhnliche wie perfekte Mischung aus wilden Afrika-Rhythmen, feurigem Samba und japanischer Trommelwucht. Dieses einmalige Zusammenspiel der Kulturen wird ergänzt durch ein an europäischer Klassik orientiertes Klavierspiel sowie ein groovendes Bass-Fundament. Ein den Globus umspannendes Musikereignis erster Güte zum Start von „Musik in alten Dorfkirchen“ in diesem Jahr.

Bis September lädt die Kleinkunstbühne Mons Tabor in Kooperation mit örtlichen Kirchengemeinden, VG-Kulturkreisen und Kommunen danach zu weiteren vier herausragenden internationalen Konzerten im ganzen Westerwaldkreis ein. Gefördert wird diese musikalische Reise um die Welt von der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Energieversorgung Mittelrhein (EVM). Unterstützt werden durch die Reihe auch die „Ärzte ohne Grenzen“.

Am Sonntag, 18. Juni kommt um 17 Uhr mit Huldrelokkk (mit drei KKK) ein pan-skandinavisches Frauentrio nach Höhr-Grenzhausen. Die Trollfrauen aus Norwegen, Schweden und Dänemark präsentieren die volle Bandbreite skandinavischer Folkmusik. Mit zwei virtuos gespielten Fiedeln, mit Nykkelharpa und einer groovenden Gitarre. Das ganze dreisprachig und betörend dreistimmig.

Ein absolutes Muss wartet am 16. Juli in Westerburg auf Fans osteuropäischer Folklore. Mit Loyko aus Russland verzaubert das berühmteste und weltweit erfolgreichste Roma-Ensemble mit seinen gefühlvollen und magischen Arrangements sicher auch die Wäller. Rund um den Stargeiger Sergey Erdenko bespielt das Trio in 17 Jahren schon die größten Bühnen der Welt.

Eine der derzeit erfolgreichsten jungen Bands aus Irland kommt am 13. August nach Neuhäusel. Mit ihrer dritten CD hat Goitse in nur sechs Jahren seine Position an der Spitze der irischen Szene zementiert. Alles ist perfekt gespielt. Die fünf Musiker beherrschen rasante Tempowechsel, brillante Tunes, den ultimativen Groove der grünen Insel und auch die Schmacht-Ballade. Erstaunlich, dass so eine Topband in der kleinen evangelischen Kirche in der Augst spielt.

Zum Abschluss der diesjährigen 22. Weltmusikreihe im Westerwald ist am 17. September Klezmer auf höchstem Niveau zu hören. Mit Kleztory kommt ein Ensemble aus Kanada nach Selters, das eine bewegende Mischung aus Hingabe und Virtuosität im Gepäck hat. Alles, was das Klezmer-Herz begehrt.

Der Kartenvorverkauf läuft für alle Konzerte im Schuhhaus Schulte in Montabaur (Kirchstrasse 28). Dazu gibt es immer an den jeweiligen Veranstaltungsorten eine Vorverkaufsstelle, so für das Konzert am 14. Mai in Kirburg im Pfarrbüro und in Bad Marienberg in der Buchhandlung Mille. Von jeder verkauften Karte geht eine Spende von 1 Euro an „Ärzte ohne Grenzen e.V.“ Beginn der Konzerte immer sonntags um 17 Uhr. Einlass jeweils ca. 30 Minuten vor Konzertbeginn. Kartenreservierungen sind zum Tageskassenpreis begrenzt möglich unter Tel. (0 26 02) 95 08 30. Info bei Uli Schmidt (keine Karten) per Email unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de oder im Internet unter www.kleinkunst-mons-tabor.de.

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Kommentare
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!

Ein Fest, das seinesgleichen sucht

Christian Döpgen:
Handgemachtes von der Firma LivingWood aus Zell (Mosel) www.living-wood.net
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
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