Agentur für Arbeit Montabaur

Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember leicht gestiegen

Quote beträgt 3,4 Prozent – Saisonbedingte Entwicklung im Bezirk

07.01.2017 - 09:20

Westerwaldkreis/Rhein-Lahn-Kreis. Zum Jahresende 2016 ist die Arbeitslosigkeit leicht angestiegen.

Ende Dezember waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur 5.961 Männer und Frauen ohne Job gemeldet. Das sind 251 mehr als im November, jedoch 841 weniger als im Dezember 2015.

Die Arbeitslosenquote kletterte innerhalb des vergangenen Monats von 3,2 auf 3,4 Prozent. Im Dezember 2015 waren es 3,9 Prozent; der Abstand von einem halben Prozentpunkt zum Vorjahresmonat wird bereits seit Mai gehalten.

Nach der gewohnten Herbstbelebung im September und Oktober hatte es im November bei gleichbleibender Quote nochmals einen minimalen Rückgang der absoluten Arbeitslosenzahl gegeben.

Die kleine Eintrübung zum Jahresausklang ist keine Überraschung, sondern vor allem dem Saisoneffekt geschuldet. Auch wenn der Winter seinem Namen bislang keine Ehre machte, ruhen viele Tätigkeiten, die „unter freiem Himmel“ ausgeübt werden.

Betroffen sind vor allem die Baubranche und der Garten- und Landschaftsbau.

Zur Jahreszeit passt auch, dass sich deutlich mehr Menschen aus dem Job heraus arbeitslos melden müssen als wieder in Erwerbstätigkeit gehen können; im Dezember betrug dieses Verhältnis 832 zu 472 Personen. Insgesamt war die Fluktuation wie immer hoch: 2.319 Zugängen in stehen 2.070 Abgänge aus Arbeitslosigkeit gegenüber.

Auf dem Stellenmarkt meldeten die Unternehmen dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und der Jobcenter Westerwald und Rhein-Lahn im Dezember 690 Stellen. Das sind lediglich 14 weniger als im November. Gegenüber Dezember 2015 ist ein deutliches Plus von 76 Jobangeboten zu verzeichnen.

Die Entwicklung in den beiden Landkreise, die der Agenturbezirk Montabaur umfasst, ist gleichmäßig: Für den Westerwaldkreis wurden im Dezember 3.655 Menschen ohne Job gezählt.

Das waren 133 mehr als im November, aber 561 weniger als am Jahresende 2015. Die Quote stieg im Monatsverlauf um 0,1 auf 3,3 Prozent und liegt 0,5 Punkte unter dem Vorjahreswert.

Im Rhein-Lahn-Kreis waren 2.306 Arbeitslose gemeldet – 118 mehr als im November und 280 weniger als vor einem Jahr. Aktuell beträgt die Quote 3,5 Prozent.

Wie bei den Nachbarn ist dies ein Anstieg um 0,1 Punkte gegenüber dem November und ein Rückgang um 0,5 Punkte gegenüber dem Dezember 2015.

Pressemitteilung

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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