Handwerken zuhause

Gefahrenlos Bauen und Reparieren im Eigenheim

Was man alles selbst machen kann und wo lieber der Profi ran sollte

12.01.2018 - 12:47

Ein neuer Anstrich, Boden verlegen, Möbel aufbauen ¬– als Hobby-Handwerker hat man viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Dadurch kann man sich den teils lästigen Aufwand durch einen professionellen Handwerker sowie die dazu gehörigen Kosten sparen. Doch wie steht es um die Reparatur von Waschbecken, Haushaltsgeräten oder gar Wasserschäden?


Do-it-yourself: Das geht ohne Probleme


Wenn im Eigenheim etwas renoviert oder repariert werden muss, ist es nicht zwingend notwendig, eine Firma bzw. einen Spezialisten dafür zu beauftragen. Wer ein wenig handwerklich begabt ist und das nötige Werkzeug hat, kann sehr viele Handgriffe selbstständig erledigen.

Tapezieren
Das Tapezieren der eigenen vier Wände gehört zu den Tätigkeiten, die man auch als Hobby-handwerker problemlos durchführen kann. Es ist nur darauf zu achten, dass die einzelnen Tapetenstücke richtig abgemessen und ohne Hubbel gerade an der Wand angebracht werden.

Gefahrenlos Bauen und Reparieren im Eigenheim

Wer ein paar Dinge beachtet, kann beim Tapezieren nichts falsch machen. Foto: Fotolia.com © yunava1 #120972636

Daher sollten alle Wände und Wandabschnitte, die tapeziert werden sollen, im Vorfeld exakt ausgemessen werden. Anschließend werden die Flächenmaße zusammengerechnet und einige Meter für den Verschnitt miteinkalkuliert. Tür- und Fensterrahmen können bei einfarbigen oder kleinteilig gemusterten Tapeten abgezogen werden, bei großflächigen Mustern sollten sie mit je einer Bahn dazugerechnet werden.
Ist die alte Tapete vollständig entfernt, werden die Bahnen der neuen Tapete nacheinander jeweils auf einem Tapeziertisch großzügig zugeschnitten, mit dem zuvor angerührten Kleister bestrichen und dann an der Wand angebracht. Für gerade Hilfslinien eignet sich eine Lotschnur.

Anstreichen
Mit einem neuen Anstrich kann man auch als Hobby-Handwerker den eigenen vier Wänden im Nu einen neuen Charakter verleihen. Bevor Farbe ins Spiel kommt, müssen zunächst die Wände exakt ausgemessen werden, um zu ermitteln, wie viel Farbe benötigt wird. Dabei sollte man großzügig vorgehen und auch zum Nachbessern oder ggf. für einen zweiten Anstrich genug Farbe besorgen.

Wer seine Farbe nicht im Baumarkt mischen lassen, sondern den gewünschten Farbton selbst zusammenmischen möchte, sollte deutlich mehr Farbe anmischen als laut Zimmermaße nötig ist. Sollte ein zweiter Anstrich nötig sein oder die Farbe ausgehen, ist es sehr schwierig bis unmöglich, den exakten Farbton erneut zu treffen.

Ist die Farbe vorhanden, werden die Wände freigeräumt. Boden und Möbel sowie Fenster- und Türrahmen und Fußleisten sollte man abdecken, damit keine Farbspritzer darauf landen. Mit einer Farbrolle trägt man anschließend die Farbe gleichmäßig auf der Wand auf. Für Stellen, die damit nicht erreicht werden können, nimmt man einen Pinsel zur Hand.

Wasserhahn reparieren
Wenn der Wasserhahn tropft, liegt das meist an verkalkten oder porösen Dichtungen, die sich in wenigen Schritten im Do-it-yourself-Verfahren reparieren lassen. Dafür muss zunächst das Wasser an den Eckventilen unter dem Waschbecken abgedreht und die Armaturengriffe entfernt werden.

  • Bei Einhebelmischern: Kartusche austauschen

Für den Austausch der Kartusche müssen nach dem Abdrehen der Armaturengriffe die Kartuschenabdeckung und -befestigung abmontiert werden. Danach wird die alte Kartusche durch eine neue ersetzt und alles wieder zusammengeschraubt.

  • Bei Zweigriffarmaturen: Dichtung austauschen

Gefahrenlos Bauen und Reparieren im Eigenheim

Defekte oder verkalkte Dichtungen lassen sich einfach austauschen. Foto: Fotolia.com © photografspb #161947483

Ist die Dichtung an den Armaturen defekt oder verkalkt, werden nach dem Abschrauben der Armaturengriffe die Ventile mit einem Schraubenschlüssel herausgedreht. An deren Unterseite befinden sich die Dichtungen. Im Falle einer Verkalkung lassen sie sich durch ein Essigbad leicht reinigen und erneut verwenden. Ansonsten werden die Dichtungen durch neue ersetzt und anschließend die Armatur wieder zusammengesetzt.

Fliesen austauschen
Im Badezimmer oder in anderen Räumen, in denen Fliesen verwendet wurden, kann es vorkommen, dass mit der Zeit einzelne Fliesen Risse bekommen. Die lassen sich in Eigenregie problemlos separat austauschen, sodass nicht gleich der ganze Raum erneuert werden muss.

Als erstes müssen die Anschlussfugen rund um die kaputte Fliese ausgefräst und ausgekratzt werden. Wer keinen Fugenfräser zuhause hat, kann sich im Baumarkt einen ausleihen. Danach wird die Fliese mit einem Meißel herausgeschlagen. Löst sich dabei der Fliesenkleber mit ab, ist dieser zu erneuern. Dann kann schon die neue Fliese eingesetzt und neu verfugt werden.


Defekte im Eigenheim: Das sollte der Profi erledigen


Als Heimwerker hat man viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und sich ganz ohne professionelle Hilfe bei Reparaturen und Ausbesserungen im Eigenheim auszutoben. Wer viel Erfahrung mit Handwerksarbeiten hat, wagt sich auch an schwierigere Aufgaben.

Gefahrenlos Bauen und Reparieren im Eigenheim

Elektronische Geräte darf nur der Fachmann reparieren. Foto: Fotolia.com © Andrey Popov #182992472

Doch hier ist Vorsicht geboten: Zu leicht kann man die Situation unterschätzen und sich dadurch in Gefahr bringen oder einen noch größeren Schaden verursachen. Aus diesem Grund gibt es manche Baustelle im Haus, die Heimwerker besser den Profis überlassen sollten.

Elektroinstallationen
Allen voran sollten Hobby-Handwerker von Elektroinstallationen fernhalten, was deren Reparatur betrifft. Ein falscher Handgriff und es besteht akute Lebensgefahr! Außerdem wichtig: wenn bei eigenmächtigen Veränderungen etwas schiefgeht, entfällt die Garantie des Herstellers und möglicherweise auch der Versicherungsschutz, was im Ernstfall enorm hohe Kosten nach sich zieht.

  • Steckdosen, Lichtschalter und Lampen

Was viele nicht wissen: in Deutschland ist es Laien nah § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) verboten, elektrische Anlagen, die an das Elektrizitätsversorgungsnetz angeschlossen sind, zu errichten, zu ändern oder instand zu setzen.

Daher sollten nicht leichtfertig Steckdosen abmontiert, Lichtschalter ausgetauscht oder Lampen angeschlossen werden. Nur ein Profi weiß, ab wann das Arbeiten an diesen Installationen ungefährlich ist und wie man den Strom ordnungsgemäß abstellt.

  • Elektronische Haushaltsgeräte

Auch bei elektronischen Geräten sollte man sicherheitshalber lieber den Fachmann ans Werk lassen, zumindest dann, wenn es sich um Arbeiten an der Elektronik oder das Beheben größerer Schäden handelt und dafür das Gerät geöffnet werden muss. Deswegen kann und sollte man als Laie an Kühlschrank oder Herd für gewöhnlich selbst nichts tun. Gleiches gilt für Toaster oder Mikrowellen.

An einer Waschmaschine kann man allerdings schon das ein oder andere selbst erledigen, ohne sich in Gefahr zu bringen. So kann man eigenständig das Magnetventil oder die Pumpe austauschen, das Türschloss reparieren sowie Motorkohlen und den Heizstab wechseln. Für eine fachgerechte Reparatur sollte man sich aber genau an die entsprechende Anleitung halten und das Gerät wieder richtig zusammensetzen.

Wasserschäden und Schimmelbefall

Gefahrenlos Bauen und Reparieren im Eigenheim

Schimmel und Wasserschäden sollten professionell beseitigt werden. Foto: Fotolia.com © Heiko Küverling #107720728

In Deutschland sind nasse Wände und feuchte Keller leider keine Seltenheit. Mit der Diagnose beginnt für die Hauseigentümer eine mitunter nervenaufreibende Zeit, denn bis Wasser- und Schimmelschäden vollständig behoben sind, vergehen teils mehrere Monate.

Um den langwierigen Prozess zu beschleunigen, versuchen sich viele Hobby-Handwerker im Alleingang an der Beseitigung des Problems, meist jedoch ohne Erfolg.

Besser ist es da, im Ernstfall direkt einen Fachmann zu engagieren. Doch Vorsicht: Nicht jede Firma, die Sanierungsarbeiten anbietet, hat auch das nötige Fachwissen dazu. Dementsprechend sollte man gründlich recherchieren und nur Firmen beauftragen, die sich auf Schimmel und Wasserschäden spezialisiert haben. Ansonsten kann es passieren, dass auch die Arbeitsleistung des angeblichen Fachmannes zu keiner Besserung der Lage führt.

Einbruchsschutz
Mit der Zeit haben sich die Maßnahmen, um gegen Einbrecher und Diebe anzugehen, vervielfacht und verbessert. So ist es heute kein Problem mehr, Fenster, Türen und den Keller so auszustatten, dass sie nicht mehr so leicht aufgebrochen, im Falle der Rollläden hochgeschoben oder – in Bezug auf Türen – aus den Angeln gehoben werden können. Dank spezieller Folien ist es Einbrechern sogar kaum noch möglich, Fensterscheiben einzuschlagen und so in das Haus einzusteigen.

Grundsätzlich ist es nicht unbedingt schwer, diese effektiven Schutzmaßnahmen an Türen und Fenstern anzubringen. Daher kommt es immer wieder vor, dass sich Haueigentümer selbst ans Werk machen, was aber oft nicht den gewünschten Effekt erzielt, weil die Teile nicht fachmännisch angebracht wurden. Um das zu gewährleisten und das Haus wirkungsvoll gegen ungebetene Gäste zu schützen, sollte man die Sache Unternehmen überlassen, die von der Polizei zertifiziert sind und den DIN-Normen entsprechende Schutzmaßnahmen anbringen.

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Kommentare
M.Hambürger:
Wenn Herr Schulz am Wahlabend öffentlich gesagt hätte das "wir die Möglichkeit einer eventuellen Koalition mit der CDU/CSU prüfen werden" - dann hätte es dieses Drama nicht gegeben. Eine Absage hätte man man der CDU immernoch nachher geben können.. Das alle beteiligten Parteien keine Neuwahlen möchten kann ich nachvollziehen, auch im Hinblick darauf das bei Neuwahlen die AfD noch mehr Wähler anziehen würde die ihren "alten" Parteien aus Protest den Rücken zuwenden! Tja - "Mutti" hat schon einige "mitregierende" Parteien ins Abseits geschossen (wie zuletzt die FDP). Es ist echt traurig das sich unsere gewählten Politiker nicht der Verantwortung stellen unser Land regieren zu WOLLEN sondern sich lieber auf die Oppositionsbank "flüchten". Und kann es ihnen irgendjemand übelnehmen bei Frau Merkels Kommentar: "ich weiß nicht was wir hätten anders machen sollen" ? Nur die Hände rautenförmig zu halten und alles für das Land Wichtige aussitzen reicht Ihren Wählern nicht mehr Frau Merkel !
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!

Lokale Artenvielfalt erhalten

juergen mueller:
Das Bemühen um den Erhalt von Streuobstwiesen bzw. das Anpflanzen von alten Apfel- u. Kirschsorten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Obstbauern schwer haben, sich gegen Auslandsimporte und damit Preisschwund eigener Produkte zu behaupten. Die Pflege von Apfel-, Kirsch-, Pflaumenplantagen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum finanziellen Nutzen steht. Desweiteren sind oft Nachwuchsprobleme der Grund, dass aus Obstanbauflächen reine Ackerflächen werden, was sich wiederum ökologisch negativ auf die Artenvielfalt der Insektenpopulation (Bienen, Hummeln etc.) niederschlägt. Wie man es dreht oder wendet, es ist nichts mehr so wie es früher einmal war.
juergen mueller:
Ob Veranstaltung SPD "Was nun", Neujahrsempfang in gemütlicher Runde, kontroverse Debatten etc., die immerwährenden Durchhalteparolen, Erneuerungswünsche, Selbstlobhudelei und Wortspielchen "Auf vielen Wegen zum Erfolg" täuschen nicht darüber hinweg, dass sich die SPD selbst abschafft. Selbstlob stinkt bekanntlich und das scheinen diverse sogen. Gastredner noch nicht verinnerlicht zu haben. Von den ersten Anzeichen abgesehen, die nach der verheerenden Wahlschlappe zu früh von Herrn Schulz hinaus posaunten Worte "Mit uns keine Große Koalition mehr, Wir gehen in die Opposition", das darauf folgende Einknicken waren weitere Anzeichen dafür, dass die Ära einer großen Partei faktisch keinen Bestand mehr haben wird und in der Folge die Zeit für eine grundlegende Erneuerung gekommen ist. Herr Pilger hat letztlich noch den Aufsprung auf den lukrativen Bundestagszug für weitere 4 Jahre geschafft, was ihm ebenso lukrative Ruhestandsbezüge (wofür 8 Jahre als MdB nötig sind) gewährleistet.
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