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FDP-Kommunalpolitiker in Bendorf

Das Versprechen der Freitreppe am Schloss

Rundreise durch Bendorf blickte auf Wirtschaftsentwicklung, Tourismus, Mittelstand und Innenstadtbelebung

Das Versprechen der Freitreppe am Schloss

(v.l., stehend) FDP Bezirksvorsitzender Alexander Buda; Herbert Speyerer vom FDP Stadtrat; Gastgeber S.D. Alexander, Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn; Florian Glock, Direktkandidat für den Bundestag des Wahlkreises Koblenz; Karl-Otto Hahn von der FDP Bendorf; Vorsitzender der FDP Bendorf Günther Bomm; (sitzend) Sandra Weeser von der SGD Nord und Karin Plank-Dietz von der FDP Bendorf. Foto: FDP Bendorf

17.03.2017 - 12:48

Bendorf. Zahlreiche FDP-Kommunalpolitiker besuchten letzte Woche die Stadt Bendorf, um sich dort über Zukunftstrends, Chancen und Probleme einer Stadt mit ca. 17.000 Einwohnern zu informieren. Neben dem FDP-Bezirksvorsitzenden Alexander Buda aus Asbach und der Kreisvorsitzenden Susanne Rausch-Preissler aus Anschau nutzte der Bundestags-Direktkandidat Florian Glock aus Höhr-Grenzhausen die Gelegenheit, mit den liberalen Parteifreunden aus Bendorf, nämlich Günther Bomm, Karin Plank-Dietz, Karl-Otto Hahn und Herbert Speyerer, Anregungen für die „praktische Politik an der Basis“ zu sammeln.

Auf Einladung des Stadtverbandes und in Absprache mit dem Bürgermeister waren ab 11.15 Uhr die Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Sandra Weeser aus Betzdorf, auch alle Fraktionen des Stadtrats zu einer Rundreise mit den Schwerpunkten „Wirtschaftsentwicklung, Tourismus, Mittelstand, Innenstadtbelebung“ eingeladen.

Zuvor fand ein Treffen im Schloss Sayn statt, wo Fürst Alexander der Besuchergruppe die Vereinbarung mit dem Land Rheinland-Pfalz bzgl. der Wiedererrichtung einer Freitreppe zum Schlosspark und den bisherigen Verlauf dieser Planung erläuterte. Als Gegenleistung für die Erlaubnis, die L 306 nach Stromberg zu bauen, ist vertraglich festgehalten worden, dass das Land die damals abgerissene Freitreppe wieder errichtet, wenn es zu einer erneuten Nutzung des am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten Schlosses kommt. Da seit fast 20 Jahren das Schloss öffentlich genutzt wird, fanden zahlreiche Gespräche zur Einlösung dieser Zusage statt. Zunächst müssen allerdings die L 306 saniert und die Koblenz-Olper-Straße ausgebaut sein, bevor es zu einer Verbindung über die jetzige Jahnstraße und danach zu einer Erneuerung der Treppe kommen kann. Dies würde nicht nur optisch das Stadtbild verschönern, sondern insbesondere zahlreiche Parkplätze ermöglichen, um den alten Ortskern von Sayn zu entlasten.

Die Besuchergruppe sowie Bürgermeister und Beigeordnete nahmen sodann an einem Empfang im Rathaus und einer Besichtigung des Denkmalareals Sayner Hütte teil, wo die beiden Geschäftsführer der Hütten-Stiftung, Frau Glöckner und Herr Prümm, den Stand der Sanierungsarbeiten und das Zukunftskonzept dieses einzigartigen Industriedenkmals erläuterten.

Am Nachmittag folgten sodann zahlreiche Gespräche mit Vertretern des Einzelhandels, der Bendorfer Wirtschaft, mit Gewerbetreibenden und innovativen Unternehmern. Frau Weeser, die ebenfalls über langjährige Erfahrungen in der Kommunalpolitik und in leitender Position in verschiedenen Firmen verfügt und als stellvertrende FDP-Landesvorsitzende für den Bundestag auf Platz 2 kandidiert, bedankte sich für das gut organisierte Programm und die zahlreichen Erkenntnisse dieser breitgefächerten und parteiübergreifend angelegten Rundreise.

Pressemitteilung

der FDP Bendorf

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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