SPD Kreistagsfraktion Ahrweiler

Ganztagsplatzquote in Kitas wurde erhöht

19.06.2017 - 09:52

Kreis Ahrweiler. Aufgrund eines Antrags der SPD-Fraktion im Kreistag befragt das Kreisjugendamt seit dem Jahr 2012 regelmäßig die Leitungen der Kindertagesstätten bezüglich der Betreuungssituation im Kreis Ahrweiler. Demnach werden – Stand: 1.1.2017 - im Kreis 4919 Betreuungsplätze vorgehalten, von denen 1827 Plätze als Ganztagsplätze angeboten werden (Quote im Kreis ca. 37 Prozent; die Ganztagsquote im Land Rheinland-Pfalz betrug zuletzt 48,7 Prozent). Trotz großer Anstrengungen des Kreises in den letzten Jahren bezüglich der Schaffung von Ganztagsplätzen fehlen derzeit allein 174 Ganztagsplätze für diejenigen Familien und Alleinerziehende, die die vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen sozialen Aufnahmekriterien erfüllen und damit dringend auf Ganztagsplätze angewiesen sind. Das Jugendamt hat als Antwort auf diese Entwicklung in der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorgeschlagen, die Ganztagsquote von 40 Prozent auf 50 Prozent zu erhöhen und damit 590 Plätze zur Verfügung zu stellen – „ein zu begrüßender wichtiger und richtiger Schritt im Interesse der betroffenen Eltern und Kinder“, so Günter Bach (SPD). Christoph Schmitt, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion: „Es zeigt sich deutlich, dass der Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit und die damit einhergehenden Bedürfnisse der Familien sich ändern und damit auch die Wünsche an die Betreuung. Dem werden wir mit der Anhebung der Quote nun gerecht.“

SPD Kreistagsfraktion Ahrweiler

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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