Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz in Bendorf

Neues Jobcenter ist ein Gewinn für die Innenstadt

Offizielle Eröffnung am vergangenen Donnerstag im Bendorfer Engersport – 27 Büros und 27 Mitarbeiter

Neues Jobcenter ist
ein Gewinn für die Innenstadt

v.l.n: Andreas Steinhardt, Erster Beigeordneter der Stadt Bendorf Bernhard Wiemer, Birgit Steinhardt, Erster Kreisbeigeordneter Burkhardt Nauroth. Foto: Stadtverwaltung Bendorf

18.05.2017 - 12:31

Bendorf. „Für unsere Stadt ist die Eröffnung der neuen Unterkunft des Jobcenters des Landkreises Mayen-Koblenz ein doppelter Anlass zur Freude“, sagte der Erste Beigeordnete der Stadt Bendorf, Bernhard Wiemer, in seinem Grußwort anlässlich der Feierstunde zur offiziellen Vorstellung des neuen Gebäudes im Engersport. „Denn zum einen verbleibt das Jobcenter dadurch in unserer Stadt und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können hier weiter ihre segensreiche Beratungs- und Vermittlungstätigkeit für Menschen in schwierigen Lagen fortsetzen. Und zum anderen bedeutet dieses stattliche Haus, das sich so harmonisch in seine Umgebung einfügt, eine deutliche Aufwertung der Bendorfer Innenstadt“.

Errichtet wurde das neue Jobcenter an der Stelle des ehemaligen Weinhauses Syre in nicht einmal ein Jahr dauernder Bauzeit. Schon im zurückliegenden März konnte es bezogen werden. Am vergangenen Donnerstag wurde es nun offiziell eröffnet, und die geladenen Gäste hatten die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen.

Auf insgesamt drei Etagen umfassen die Räumlichkeiten 867 Quadratmeter. Die Büroflächen haben eine Größe von 708 Quadratmetern, die sich auf 27 Büroräume verteilen, von denen sieben als Doppelbüros genutzt werden können. Dazu kommen zwei Besprechungsräume und diverse Lagerräume. Derzeit haben 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle Bendorf ihren ständigen Arbeitsplatz; zwei Büros werden von Projektmitarbeitern des Jobcenters tageweise belegt. Im Bedarfsfall können auch noch vier bis fünf weitere Mitarbeiter untergebracht werden. Für die Beschäftigten stehen ein Sozialraum mit neuer Küchenzeile im Dachgeschoss sowie eine Teeküche im Erdgeschoss zur Verfügung. Angesichts seiner zentralen innerstädtischen Lage ist sicher die Anzahl der Parkflächen überraschend groß: 25 Parkplätze und zwei Garagen, die über eine eigene Hofeinfahrt leicht zu erreichen sind.

Landrat Dr. Alexander Saftig betonte: „Wir standen seinerzeit vor der Frage, ob wir am alten Standort verlängern oder neu bauen sollten. Bei diesen Überlegungen kam uns das Angebot von Andreas Steinhardt gerade recht“. Es sei deshalb eine gute Entscheidung gewesen, „denn wir haben feststellen dürfen, dass der Bauherr genau um die Anforderungen und Notwendigkeiten, um die es uns ging, wusste. Und das Gebäude wurde entsprechend zugeschnitten und in rekordverdächtiger Zeit errichtet“.

Auch der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth fand nur lobende Worte für das Ehepaar Steinhardt als Bauherr bei seinem Blick auf das zurückliegende Jahr. „Der Umgang miteinander war absolut unkompliziert, unsere Wünsche wurden alle aufs Beste erfüllt und es gab nicht eine einzige Verzögerung, obwohl die Aufgabe keine leichte war“. Pressemitteilung

der Stadt Bendorf

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Ausgelassene Stimmung auf der 138. Pfingstkirmes

Fünf Tage Programm inklusive Musik

Oberbieber. Zum 138. mal wird das Aubachdorf von der traditionellen Pfingstkirmes beherrscht. Fünf Tage, vom 2. bis 6. Juni, wollen die Oberbieberer Burschen Tradition und Party vereinen. Los geht es am Freitag, 2. Juni, wenn die Coverrockband „Guilty as Charged“ ab 19:30 Uhr unter dem Motto „Rock am Aubach“ losrockt. Den Höhepunkt des Abends liefert in diesem Jahr die Band „Flutlicht“, die um 21 Uhr das Kirmeszelt zum Strahlen bringt. mehr...

Landtagsabgeordneter Fredi Winter diskutiert mit Schülerinnen und Schülern

EU-Projekttag in der Ludwig-Erhard-Schule

In jedem Jahr findet im gesamten Bundesgebiet der EU-Projekttag an Schulen statt. Ziel ist es, durch Diskussionen mit Politikern bei Schülerinnen und Schülern Interesse am europäischen Einigungsprozess zu wecken, das Verständnis für die EU zu vertiefen und den Jugendlichen die europäische Idee nahezubringen, denn, so betonte der SPD-Politiker Fredi Winter eingangs, „fast alles hat mittlerweile mit... mehr...

Weitere Artikel

„Sinnedom“ in Haus Wasserburg zeigte „Tomorrow“

„Die Welt ist voller Lösungen“ – wir müssen nur anfangen

Vallendar. Der preisgekrönte Film „Tomorrow“, der im Rahmen der Reihe „Sinnedom“ von Haus Wasserburg gezeigt wurde, sorgte für ein volles Haus im Saal der Pallottikirche. Nico Beckert, Fachpromotor für Rohstoffe und Rohstoffpolitik an Haus Wasserburg, führte in den Film ein, der anschauliche Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft, eine Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen oder eine gerechtere Wirtschaft und Demokratie aufzeigte. mehr...

Die Oase Amateurtheater e.V. Montabaur

Licht oder nicht?

Montabaur. „Komödie im Dunkeln“ ist der Titel des nächsten Stückes in der Oase, das am 2. Juni Premiere feiert. Der Zuschauer muss nicht fürchten, dass er ein finsteres Stück zu sehen bekommt. Im Gegenteil. Der Autor Peter Shaffer bedient sich eines kleinen aber effektvollen Tricks, indem er hell und dunkel auf der Bühne umkehrt, sodass das vermeintliche Unbeobachtet-Sein in der Dunkelheit für das Publikum voll ausgeleuchtet ist. mehr...

Neuwieder Umweltschutz e.V. (NUV)

Mit einem Rückblick auf die letzten zehn Jahre

Neuwied. Der Neuwieder Umweltschutz e. V. (NUV) hatte zur diesjährigen Mitgliederversammlung eingeladen und besonders auf die letzten zehn Jahre des Vereinsbestehens zurückgeblickt. Die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste wurden zu verschiedenen Umweltthemen im Neuwieder Becken umfangreich informiert. Zu Beginn zeigte der Erste Vorsitzende Hendrik Hoeber in seiner Präsentation unter anderen... mehr...

Weitere Artikel

Königsschießen der Schützengilde Feldkirchen

Bogenschützen regieren die SGi Feldkirchen

Feldkirchen. Beim Königsschießen der Schützengilde Feldkirchen konnten sich die Bogenschützen durchsetzen und stellen nun beide Majestäten. Die noch amtierende Majestät Hans-Werner Jäckle eröffnete das Schießen und gab den ersten Schuss ab. Hans-Georg Gröger hatte die Adler wieder mit großer Sorgfalt gebaut, und so war es dann auch nicht ganz einfach, die einzelnen Teile abzuschießen. Bei der Jugend hatte sich nur ein Teilnehmer eingefunden, obwohl die Jugendabteilung inzwischen recht groß ist. mehr...

Nachwuchs bei den Erdmännchen

Neuwied. Sie gehören ganz klar zu den Lieblingen der Besucher des Zoo Neuwied. Das ist auch kein Wunder, so quirlig wie diese Tiere die meiste Zeit des Tages unterwegs sind. Die Rede ist von den Erdmännchen. mehr...

Weihbischof besucht Flüchtlingscamp in Neuwied-Block

Ein hohes Maß an Disziplin

Neuwied. „Tipp top, das läuft schön rund“, gemeinsam mit einem Flüchtling begutachtet Weihbischof Jörg Michael Peters den hinteren Reifen eines aufgebockten Fahrrads in einem Container des Flüchtlingscamps in Neuwied-Block, der als Fahrradwerkstatt und zur Verleihstelle eingerichtet wurde. Anlässlich der Visitationsreise im Dekanat Rhein-Wied besucht der Weihbischof Bewohnerinnen und Bewohner sowie Verantwortliche. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Uwe Klasen:
Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie diese Menschen, die den Schutz und die Freiheit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in unserem Land genießen, gegen diese und die Menschen hier zu Felde ziehen! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, dass die Zuhörer dieser "Hassprediger" nicht Aufstehen und diese aus ihren Gotteshäusern hinauswerfen, denn es ist ja, angeblich, eine Religion des Friedens! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie viele Menschen eine offene, sachliche und objektive Diskussion, unter dem Deckmantel des "Rassismus", darüber verweigern! Es ist Traurig, mit ansehen zu müssen, wie die freiheitlich demokratische Grundordnung und die daraus resultierenden Errungenschaften, aufgrund dieser und weiterer Verfehlungen, langsam aber sicher Verloren gehen!

Notinseln bieten Kindern Schutz

Andrea:
Tolle Sache! Kompliment!

Gefahr für Biker, Wanderer und Motorradfahrer

Stephani:
Hallo, ich glaube das diese Spitzen von einem Metallbauer hergestellt worden sind. Natürlich kann man sie auch irgendwo kaufen. Jeden Fall ein Hasser von Quad, Enduro und Mountainbiker. Beim 24 Std. muss man aufpassen dass Er keine (kleine) Nägel auf die Rennstrecke verteilt. Gruß R.Stephani
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet