Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell trifft auf das Schlusslicht aus Badem

Cornel Hirt: Namen allein helfen nicht

11.02.2018 - 09:47

Mendig. Am Sonntag, 18. Februar, wird es ernst für die SG Eintracht Mendig/Bell. Zum Auftakt nach der Winterpause in der Fußball-Rheinlandliga ist ein Sieg über die SG Badem/Gindorf/Kyllburg fast schon Pflicht. Die Partie gegen das Schlusslicht wird um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße angepfiffen. Die Aussagen von Trainer Cornel Hirt im Interview verheißen allerdings nichts Gutes.

Blick aktuell: Eine gelungene Vorbereitungsphase sieht sicherlich anders aus, oder?

Hirt: Keine Frage. Die Verantwortlichen haben in der Winterpause alles getan. Wir haben mit Lars Bohm und Kodai Stalph genau die Spieler bekommen, die wir haben wollten. Aber Namen allein helfen nicht im Fußball.

Die Realität liegt auf dem Platz. Der körperliche Zustand einiger Spieler lässt zu wünschen übrig. Es wird noch dauern, bis ich sie an ihre maximale Leistungsstärke herangeführt habe.

Blick aktuell: Wo liegen die Probleme genau?

Hirt: Vielen Spielern könnte es nirgends besser gehen als in Mendig, aber sie leben in der Vergangenheit. Auch am Ende ihrer Karriere müssen sie sich beweisen. Und sie müssen wissen, dass es Härtefälle geben und der ein oder andere mal nicht im Kader stehen wird.

Blick aktuell: Die Zahl der Gegentore in den Testspielen lässt Schlimmes befürchten…

Hirt: Ich klage jetzt auf hohem Niveau, aber wir verfügen über zu viele offensivstarke Leute. Manchmal ist überhaupt kein Interesse an der Defensivarbeit vorhanden, dadurch geht uns jegliche Kompaktheit verloren. Das ist das Hauptproblem, das ich zu lösen habe.

Blick aktuell: Der Sportliche Leiter Frank Schmitz hat zuletzt angedeutet, dass der Klassenverbleib mit diesem Kader ein Muss ist…

Hirt: Das ja, aber er ist noch längst nicht in trockenen Tüchern.

Es war uns allen klar, dass es ein Konsolidierungsjahr sein wird. Jeder Spieler sollte genau wissen, dass er mehr tun muss, damit wir auch in der nächsten Saison in der Rheinlandliga vertreten sind. Es liegt einzig und allein an uns selbst.

Blick aktuell: Welche Bedeutung kommt dem Auftaktspiel gegen Badem zu?

Hirt: Die Mannschaft muss im Kopf bereit sein. Wir stehen unter großem Druck. Wenn wir gegen den Tabellenletzten nicht gewinnen sollten, bekommen wir ein Riesenproblem. Und dann kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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