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JSG Bendorf-Sayn

Erste Niederlage für die C1

Leistungsklasse: JSG Kannenbäcker Hillscheid – JSG Bendorf-Sayn 2:1 (0:1)

20.03.2017 - 09:52

Bendorf/Höhr-Grenzhausen. Ihre erste, vermeidbare, Niederlage musste die C1-Jugend der JSG Bendorf-Sayn im letzten Hinrundenspiel in der Leistungsklasse Koblenz bei der JSG Kannenbäcker Hillscheid hinnehmen.

Mit der Spielgemeinschaft der Vereine SF Höhr-Grenzhausen und SV Hillscheid traf man am Samstag auf dem Kunstrasenplatz(-teppich) im Moorsberg-Stadion in Höhr-Grenzhausen auf ein Team, das mit einem Sieg gegen den bisher verlustpunktlosen Spitzenreiter, die JSG Bendorf-Sayn, sich selbst wieder in eine aussichtsreiche Position im Titelkampf der vier um diese Meisterschaft spielenden Teams (JSG Bendorf-Sayn, JSG Augst Neuhäusel, RW Koblenz II und JSG Kannenbäcker Hillscheid) bringen wollte.

Bei Dauerregen auf einem nassen Untergrund, der für die Bendorf-Sayner Akteure mit ihrem beliebten Hartplatz doch eine Umstellung bedeutete, trotzten die Schützlinge des Trainerteams Charly Zengin und Frank Matthies diesen Umständen und erspielten sich zu Beginn der ersten Halbzeit eine Feldüberlegenheit. Lohn dieser Bemühungen war in der 20. Minute die 1:0-Führung, als nach einem scharf hereingezogenen Eckball von Anil Zengin ein Abwehrmann der Gäste die Kugel per Kopf ins eigene Tor lenkte.

Bendorf-Sayn setzte jetzt nach. Anil Zengin scheiterte zunächst mit einem Weitschuss von der Strafraumgrenze am hervorragend parierenden einheimischen Keeper, ehe er wenig später – schön freigespielt von Alexander Schmidt – freistehend vor dem Tor diese große Chance nicht ausnutzen konnte. Die Angriffe der Gastgeber wurden von einer gut stehenden Abwehr der JSG Bendorf-Sayn kontrolliert und abgefangen. Mit einer verdienten 1:0-Führung ging es in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit dominierten die Gäste vom Rhein weiterhin das Geschehen. Der zweite Treffer gelang jedoch nicht. Ibo Aydin ließ eine weitere Großchance liegen, als er nach einem schönen Dribbling von der linken Seite in den Strafraum eindringen konnte, nur noch den Torwart vor sich hatte, dann aber den Ball knapp am rechten Pfosten vorbeilegte. Nichts deutete in dieser Phase auf einen Umschwung in dieser Begegnung hin. Dass es dann aus Bendorf-Sayner SIcht leider doch dazu kam, hatte neben der beschriebenen mangelnden Chancenverwertung auf Bendorf-Sayner Seite seinen Grund in einer Spielsituation in der 56. Minute. Nach einem weiten Schlag über die Abwehr hinweg versuchte ein einheimischer Akteur, an den Ball zu kommen. Torwart Tobi Boczkowski reagierte jedoch richtig, lief dem Ball entgegen, klärte diesen außerhalb des Strafraums knapp vor dem Hillscheider Akteur, traf diesen jedoch gleichzeitig am Knöchel, sodass der einheimische Spieler verletzt am Boden liegen blieb. Während der Bendorf-Sayner Keeper und auch weitere Abwehrspieler der Gäste ihr Augenmerk auf den verletzten einheimischen Spieler richteten, bestrafte ein Mitspieler der Gastgeber diese mitfühlenden Gedanken der Gästeabwehr, nahm den von Tobi Boczkowski geschlagenen Ball direkt und beförderte diesen mit einem Weitschuss fast vom Mittelfeld ins leere Gästetor. Der neutrale Mann in Schwarz sah in dieser Szene aus für die Bendorf-Sayner unerfindlichen Gründen keine Veranlassung, die Partie zu unterbrechen. Die Gastgeber nutzten die danach entstehende Unordnung und Aufgeregtheit in der Bendorf-Sayner Abwehr clever aus und erzielten zwei Minuten später die 2:1-Führung. Die JSG Bendorf-Sayn versuchte noch einmal dagegenzuhalten, fand jedoch nicht mehr die richtigen Mittel, sodass am Schluss mit dem 1:2 eine bittere, jedoch vermeidbare, erste Niederlage in der Leistungsklasse zu Buche stand.

Jetzt gilt es, in der Trainingswoche wieder aufzustehen, alle Kräfte zu bündeln, um in dem nächsten Spitzenspiel am kommenden Samstag, 25. März um 15.10 Uhr auf dem heimischen Hartplatz gegen die JSG Augst Neuhäusel zu bestehen.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: "...der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter ..." --- Woher nehmen die Initiatoren dieser "Bürgerinitiative" dieses Wissen? Vielleicht wollen die Völker in Europa in freier Abstimmung (Volksabstimmungen) bei der Gestaltung der Union mitwirken? So wirkt alles "übergestülpt", die EU wird als fremdbestimmendes, bürokratisches Monster wahrgenommen, was sie in Teilen auch ist und aus diesem Grunde Reformbedürftig ist. Passiert hier nichts werden vielleicht noch weitere Länder einen Austritt in Erwägung ziehen. Und ein wenig an die eigene Nation zu appelieren ist auch nicht Falsch! Immerhin sind es einige, mitunter einzigartige, Gemeinsamkeiten die in den einzelnen Nationalstaaten noch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen!
 
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