B1-Junioren der JSG Remagen stecken im Formtief

Erste Pleite seit Juni

1:2-Niederlage gegen die SG 99 Andernach II

20.03.2017 - 14:46

Remagen. Die B1-Junioren der JSG Remagen kassierten am dritten Spieltag der Leistungsklasse ihre erste Liga-Pleite seit Juni 2016. Bereits zum Auftakt der Leistungsklasse gegen den Ahrweiler BC war bei den Kombinierten ein deutlicher Leistungsabfall zu erkennen, dennoch konnte man letztendlich einen 3:1-Heimsieg feiern. Vor Wochenfrist bei der JSG Adenau verspielte man eine sichere 3:1-Führung und musste sich am Ende mit dem Unentschieden begnügen. Was gegen die Reserve der SG 99 Andernach ordentlich begann, endete nach einer erneut schwachen Vorstellung mit einer 1:2-Niederlage. Nur zu Beginn der ersten Hälfte zeigten die Hausherren ansatzweise, warum sie zu Recht in der Leistungsklasse spielen. Daniel Silva Mota scheiterte in der fünften Minute nach schöner Einzelaktion nur knapp am gegnerischen Schlussmann. In der 14. Minute wurden die Bemühungen der Gastgeber dann mit dem Führungstreffer belohnt. Michael Tscherepanow traf nach Zuspiel von Patrick Donoghue zum 1:0. In der Folgezeit entwickelte sich eine Partie mit wenigen Höhepunkten, in der sich beide Mannschaften im Mittelfeld neutralisierten. Mit dem ersten nennenswerten Angriff in der 37. Minute gelang den Gästen aus der Bäckerjungen-Stadt der Ausgleichstreffer. Die erhoffte Reaktion der Hausherren im zweiten Durchgang blieb leider aus. Zwar hatten die Remagener deutlich mehr Spielanteile, ließen den Ball jedoch meist in der eigenen Hälfte laufen, sodass es kaum Tormöglichkeiten gab. Die wenigen Torschüsse in der zweiten Hälfte verfehlten meist deutlich das erhoffte Ziel. In der 69. Minute entschied der Unparteiische nach einem Foulspiel auf Strafstoß für die Gäste, die sich nicht zweimal bitten ließen und zum 2:1 trafen. In den Schlussminuten warteten die Zuschauer vergebens auf ein Aufbäumen der Gastgeber, die so am Ende eine verdiente 1:2-Niederlage einstecken mussten. Die Kombinierten der JSG Remagen schaffen es derzeit leider nicht, an die guten Leistungen der „Orientierungsrunde“ und dem bisherigen Saisonverlauf anzuknüpfen. Die Remagener wirken zurzeit lustlos und lassen leider so einige Tugenden, wie Siegeswille, Laufbereitschaft und Kampfgeist vermissen. Auch das Remagener Trainergespann ist ratlos, woran der extreme Leistungseinbruch liegt. „Wir müssen schnellstmöglich sehen, dass wir unser Formtief überwinden und zu alter Stärke zurückkehren“, so das Trainerduo Göttlicher/Koep. Bereits am Dienstagabend trafen die Remagener auf den Tabellenführer, die JSG Maifeld. Nächster Gegner für die Kombinierten der Stadt Remagen ist am Samstagnachmittag, 25. März, der FC Plaidt. Anstoß ist um 14 Uhr auf dem Kripper Kunstrasenplatz.

Aufstellung: Robin Marth – Felix Menzel, Erik Müller, Yasin Kumtepe – Enrico Murschel (41. Lars Winterhagen), Michael Tscherepanow, Leon Cem Özdemir (62. Enrico Murschel), Tobias Amendt (41. Ahmet Bulut) – Daniel Silva Mota, Patrick Donoghue, Rodion Sieben. Tore: 1:0 Michael Tscherepanow (14.), 1:1 (37.), 1:2 (69.).

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Kommentare
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!

Ein Fest, das seinesgleichen sucht

Christian Döpgen:
Handgemachtes von der Firma LivingWood aus Zell (Mosel) www.living-wood.net
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
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