20. Sesterhenn-Cup in Mülheim-Kärlich

Gruppenverteilung der 38 Teams ausgelost

Gruppenverteilung
der 38 Teams ausgelost

Die Macher des 20. Sesterhenn-Cups freuen sich auf das Turnierwochenende: (V.l.) Bernd Müller, Vorsitzender SG 2000, Bernd Oster von der Sparkasse Koblenz, Namensgeber Johannes Sesterhenn und Michael Kapski, Gastgeber der Auslosung.Foto: privat

17.12.2016 - 10:30

Mülheim-Kärlich. Thorsten Wörsdörfer hat das Turnier schon als Spieler und als Trainer gewonnen. Der Ex-Profi von Schalke und Leverkusen war schon mit Eisbachtal und Langenhahn/Rothenbach in der Philipp-Heift-Halle erfolgreich. Mittlerweile ist der 49-jährige Westerwälder Trainer des TuS Dietkirchen in der hessischen Verbandsliga Mitte. Und so bringt ein altbekannter Gast neue Gesichter zum größten Hallenfußballturnier im Rheinland. „Dass er jetzt extra zur Auslosung aus Westerburg hierher gekommen ist, spricht Bände“, freute sich Turnierorganisator Tom Theisen über Wörsdörfers Anwesenheit im Spot Repair Center. Erneut war Michael Kapski im Mülheim-Kärlicher Gewerbepark Gastgeber der mit Spannung erwarteten Gruppenverteilung für drei Turniere. Kapski zog die zehn Lose des Alt-Herren-Abends am Freitag, 13. Januar. „Die Frage ist, wer kann Mülheim-Kärlich schlagen?“, stellte Moderator Theisen in den Raum, denn die SG AH um Pecko Wagner und Co. konnten die letzten beiden Male in Folge gewinnen. Mit Talat Begen war auch ein Vertreter des Samstag-Titelverteidigers gekommen. Ata Urmitz gewann 2016 als A-Ligist das Bezirks- und Kreisligaturnier, am 14. Januar werden sie als Bezirksligist ins Rennen gehen. Das Jahr zuvor hatte mit dem SV Niederwerth erstmals ein Kreisligist das Turnier gewinnen können. „Wird es zum dritten Mal ein Underdog schaffen?“, fragte Theisen an dieser Stelle. Der große Favorit heißt dieses Mal SG Niederroßbach. Der Bezirksligist aus dem Westerwald stand im Mai im Rheinland-Pokalfinale. Trainer Nihad Mujakic ist auch ein Sesterhenn-Cup Junkie. Nun wird er einen Premierenteilnehmer nach Mülheim-Kärlich führen.

„Die Mischung ist hochinteressant und eines Jubiläumsturniers würdig“, sprach Titelsponsor Johannes Sesterhenn, als er die vier Gruppen á vier Teams für den Samstag ausloste.


„Gruppe B ist eine Wundertüte“


Erstmals Glücksfee war Bernd Oster, der neue Filialleiter der Sparkasse in seinem Heimatort. „Ich freue mich auf dieses Hallen-Wochenende“, sprudelte es aus dem Mülheim-Kärlicher heraus, der als Alt-Herren Kicker schon häufig aktiv auf dem Parkett gewesen war. „Spielen werde ich nicht mehr, aber gerne zuschauen.“ Zumal der Sonntag riesig Lust auf Hallenfußball macht. „In kürzester Zeit treffen hier die Top-Teams der Verbandsliga aufeinander. Wo gibt es das schon?“ Bernd Oster loste mit Engers, Mayen, Mülheim-Kärlich und der U23 von TuS Koblenz ein gut bekanntes Quartett in Gruppe A. Dazu gesellen sich mit der U23 von Fortuna Köln und dem SV der Bosnier Frankfurt zwei Neulinge im Teilnehmerfeld. Die Frankfurter werden vom guten alten Bekannten Senad Mujakic angeführt.

„Die ‚Serientäter‘ sind sicher die Favoriten“, reagierte der SG Vorsitzende Bernd Müller spontan auf die interessante Konstellation. „Die Gruppe B ist eine Wundertüte“, schaute sich Müller anschließend das Parallelsextett an. Andernach als Titelverteidiger trifft auf die Klassenkameraden aus Wirges, das Bezirksligaspitzenteam aus Metternich, Neuling FG Seckbach 02 aus der Gruppenliga Frankfurt West, die Post Nationalmannschaft und eben den TuS Dietkirchen.

Thorsten Wörsdörfer freut sich auf den 15. Januar: „Da sind einige Unbekannte dabei, das macht es extrem reizvoll.“ Zwei Teams pro Gruppe werden es dann in die Halbfinals schaffen. Wenn es nach den Gastgebern geht, sollte die SG 2000 erstmals nach den Sternen greifen. „Zum 20. Turnier erstmals gewinnen, das wäre genial“, frohlockte der Vorsitzende. „Dann gibt es eine Sonderprämie“, legte der Titelsponsor nach. Thorsten Wörsdörfer grinste nur süffisant, denn keiner weiß so gut wie er, wie man den Sesterhenn-Cup gewinnt.

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Kommentare
Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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