Aufsteiger SG Elztal hat in der Fußball-Bezirksliga Mitte bisher 20 Punkte geholt

Lars Lauber: „Wir fühlen uns noch nicht sicher“

Lars Lauber:
„Wir fühlen uns noch nicht sicher“

Lars Lauber, der 37-Jährige aus Mertloch, trainiert die SG Elztal bereits im fünften Jahr. Foto: SK

10.01.2017 - 12:07

Gering. 20 Punkte aus 17 Spielen und Platz elf, der zu 100 Prozent den Klassenverbleib bedeuten würde: Die SG Elztal kann als Aufsteiger mit dem bisherigen Saisonverlauf in der Fußball-Bezirksliga Mitte durchaus zufrieden sein. Der im benachbarten Mertloch wohnende Trainer Lars Lauber (37) warnt allerdings davor, den Nichtabstieg als selbstverständlich anzusehen. Ab Dienstag, 24. Januar, 19 Uhr, bereitet sich die Spielgemeinschaft aus Gering und Kollig auf die restlichen 13 Partien nach der Winterpause vor. Am Rande des Hallenfußballturniers der Verbandsgemeinde Maifeld in der Maifeldhalle in Polch stellte sich der frühere Torwart des damaligen Oberligisten TuS Mayen zum Interview.

BLICK aktuell: Konnte die SG Elztal die Winterpause so richtig genießen?

Lauber:Wir sind punktemäßig im Soll, keine Frage. Aber wir fühlen uns noch nicht sicher. 14 Punkte aus den restlichen 13 Spielen sollten es schon noch sein, damit es nach dem Ende der Saison auch etwas zu feiern gibt.

BLICK aktuell:Hätten es noch mehr als die bisherigen 20 Punkte sein können?

Lauber: Definitiv ja. In einigen Spielen haben wir kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert oder sogar noch verloren. Das war der Unerfahrenheit meiner Mannschaft geschuldet. Mittlerweile haben wir uns aber an die höhere Geschwindigkeit und an die erforderliche Robustheit gewöhnt.

BLICK aktuell: Kommt der ersten Begegnung nach der langen Pause zu Hause gegen den Tabellendritten FC Metternich am Samstag, 4. März, 17.30 Uhr, und dem Nachholspiel erneut vor eigenem Publikum am Mittwoch, 8. März, 19.30 Uhr, gegen die abstiegsgefährdete SG Bad Breisig schon entscheidende Bedeutung zu?

Lauber: Das will ich so nicht unbedingt sagen. Auf der Alm kann alles passieren. Das Spiel gegen Cosmos Koblenz haben wir vergeigt, dafür konnten wir überraschend den Tabellenzweiten Oberwinter und den Tabellenvierten Moselkern bezwingen. Von daher rechnen wir uns auch gegen Metternich etwas aus. Die lange Winterpause kann für uns dann nicht von Nachteil sein. Die Germania wird zu diesem Zeitpunkt genauso wenig im Spielrhythmus sein wie wir.

BLICK aktuell: Gibt es Neuzugänge oder haben Spieler den Verein verlassen?

Lauber: Weder noch. Wir gehen unseren Weg, auf Spieler aus der Region zu setzen, unbeirrt weiter. Das müssen wir auch tun, alles andere ist nicht machbar. Und bis auf Jan Fasel, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch im Februar die Platten aus dem Fuß bekommt, steht mir in der Vorbereitung der komplette Kader zur Verfügung.

BLICK aktuell: Christian Funk, der bisher zehn Saisontreffer erzielt hat, ist also weiter für die Tore zuständig. Wie ist sein Stellenwert in der Mannschaft?

Lauber: Er pendelt irgendwie immer zwischen Genie und Wahnsinn. Manchmal siehst du ihn das ganze Spiel nicht, und am Ende steht er genau da, wo er stehen muss. Mit seinen Standardsituationen ist er zu jedem Zeitpunkt eines Spiels sehr gefährlich. Er ist enorm wichtig für unsere jungen Spieler, auch außerhalb des Platzes, weil er immer für positive Stimmung sorgt.

BLICK aktuell: Wie sehr hat die schwere Verletzung von Niklas Wedemeyer beim Spiel in Niederburg den Verein in einen Schockzustand versetzt?

Lauber: Er wurde bei einem Kopfballduell unterbaut und fiel unglücklich auf den Brustkorb. Wenn ein Spieler dann fast eine Stunde regungslos auf dem Platz liegt, wird es dir besser und du denkst an alles andere als an Fußball. Glücklicherweise hatte er sich im Endeffekt „nur“ den Brustwirbel und die Brustwirbelsäule geprellt und ist ja vor der Winterpause schon wieder für uns aufgelaufen.

BLICK aktuell: Wird Niklas Wedemeyer auch im nächsten Jahr von Lars Lauber trainiert?

Lauber: Da müssen wir zuerst den Spieler fragen, ob er den Verein verlässt oder nicht. Aber Spaß beiseite: Ich bin jetzt seit viereinhalb Jahren Trainer der SG Elztal und fühle mich wohl hier. In den nächsten Wochen werden wir Gespräche führen, alles andere wird sich danach zeigen.

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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