Zweiter Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft

Manthey Porsche siegt vor Mercedes und Audi

10.04.2017 - 19:00

Mayen. Nachdem die VLN Langstreckenmeisterschaft am letzten Märzwochenende mit einem spektakulären ersten Lauf in die neue Saison gestartet war, hieß es am vergangenen Samstag, Ring frei zur zweiten Runde. Auch beim zweiten Aufschlag der VLN-Akteure präsentierte sich der Nürburgring mit frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite. Entsprechend groß war auch wieder die Zahl der Fans, die sich auf den Weg in die Eifel gemacht hatten. Wie groß zurzeit das Interesse an der Serie ist, untermauern eindrucksvoll die Zahlen der Online-Übertragung des ersten Laufes. Nicht weniger als insgesamt 419.982 Aufrufe konnten die Veranstalter in Summe auf den unterschiedlichen Kanälen registrieren. Die Zuschauerquote der englischsprachigen Übertragung betrug dabei 37 Prozent. Nicht weniger populär wie das Fan-Interesse, auch der Zuspruch bei Teams und Fahrern aus aller Welt. Identisch wie beim ersten Rennen nahmen auch beim zweiten Lauf 188 Fahrzeuge die Herausforderungen der legendären Nürburgring Nordschleife an. Angeführt wurde das Teilnehmerfeld, wie schon zum Saisonauftakt, von den GT3-Boliden, wo die Markennamen von Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Mercedes-AMG und Porsche schon als Garant für packenden Motorsport der 31 gestarteten SP9 Fahrzeuge stand. Nach der vorletzten Runde des vierstündigen Rennens trennten die drei führenden Autos gerade einmal 4,517 Sekunden. Eingangs der letzten Runde hatte sich Christopher Mies (Heiligenhaus) mit dem Audi R8 LMS von Land Motorsport zunächst noch am Manthey Porsche vorbeischieben können, musste dann aber wegen Spritmangel die Führung wieder abgeben und in Schleichfahrt das Rennen beenden. Damit war der Weg frei für den zweiten Saisonsieg der beiden Manthey Piloten Fred Makowiecki (Frankreich) und Richard Lietz (Österreich). Knappe vier Sekunden nach dem Sieger überquerten auf dem zweiten Platz Uwe Alzen (Betzdorf), Lance-David Arnold (Duisburg) und Maximilian Götz (Uffenheim) im Mercedes-AMG GT3 vom Team Haribo Racing die Ziellinie. Nico Müller (Schweiz), Marcel Fässler (Schweiz) und Robin Frijns (Niederlande) im Audi R8 des Sport Team WRT komplettierten als Dritte das Podium.


Pechvögel auf Rang Fünf


Für das Bentley Team Abt fuhren Christian Mamerow (Waltrop), Nico Verdonck (Belgien) und Jordan Petter (Südafrika) auf Platz vier. Hinter den Pechvögeln Connor De Philippi (USA) und Mies belegten Dennis Busch (Bensheim), Nicolay Møller Madsen (Dänemark), Mike Rockenfeller (Schweiz) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) im Phoenix-Audi Rang sechs. Auf Platz sieben erreichte der mit Norbert Siedler (Österreich) und Lucas Luhr (Schweiz) professionell besetzte neue Frikadelli-Porsche das Ziel. In der Anfangsphase des Rennens hatte der Frikadelli Porsche das Rennen noch dominiert, konnte aber am Ende aber das Tempo an der Spitze nicht mehr mithalten.

Die Plätze 8 und 9 belegten die Mercedes AMG GT von Black Falcon und HTP. Der Falken-Porsche komplettierte die Top Ten, vor dem besten BMW auf dem 11. Rang. Licht und Schatten hatten die Piloten aus Mayen zu vermelden. So muste die Besatzung des unter der Bewerbung von Black Falcon gestarteten Knechtges Porsche mit Carsten Knechtges (Mayen), Jürgen Beul (Urbar) und ein unter einem Pseudonym ‚Takis‘ startenden Schweizer, schon nach gut einer Stunde die Segel streichen. Erneutes Pech hatte auch Oliver Kainz (Mayen). Wie schon im ersten Lauf beendete einer seiner Teamkollegen mit einem Unfall nach zwei Stunden Renndistanz den Lauf vorzeitig.


Ein perfektes Rennen beschert den zweiten Platz


Auch wenn Andreas Gülden (Reifferscheid) und Benjamin Leuchter (Duisburg) zum zweiten Mal in Folge im VW-Golf GTI die TCR Klasse gewinnen konnten, strahlte man im Team von Nett Motorsport nach dem Rennen mit der Frühlingssonne um die Wette. Nach dem Ausfall im Auftaktrennen mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup, lieferten die Piloten Bradley Philpot (Großbritannien), Jürgen Nett (Mayen) und Joachim Nett (Mendig) ein perfektes Rennen. Auch wenn den Fahrern noch nicht die zweite Ausbaustufe des Antriebsaggregates zur Verfügung stand und sie damit fast 30 PS weniger als die Kontrahenten unter der Haube hatten, überquerten sie auf Position zwei die Linie. Marc Hennerici (Mayen) verzichtete bei diesem Rennen zugunsten seiner Teamkollegen auf einen Start, da diesen noch die notwendigen Rennrunden zum Erhalt der „DMSB Permit Nordschleife – Stufe A“ fehlten. Mit dem Ende des zweiten Laufs verabschiedet sich die VLN auch erst einmal in eine längere Pause. Erst am 24. Juni meldet sich die Serie mit dem 59. ADAC ACAS H&R-Cup zurück. Zuvor steht für viele der VLN Protagonisten ihr persönlicher Saisonhöhepunkt mit dem legendären 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai auf dem Programm. BURG

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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