HSG Rheinbach-Wormersdorf

Nun auch noch Weltmeister!

D1 gewinnt im Slowenien-Trikot sensationell die Handball Mini-WM 2017

Nun auch noch Weltmeister!

Der Jubel war groß. Mit stolz präsentiert die D1-Mannschaft ihren Pokal und die Medaillen. Bei der Salming Handball Mini-WM gingen sie als souveräner Weltmeister hervor. Foto: privat

11.01.2017 - 10:11

Rheinbach. Bei der diesjährigen Salming Handball Mini-WM 2017 in Hannover-Anderten gelang den slowenischen Rheinbachern eine überraschende Titelverteidigung. Bereits vor dem Turnier war die Erwartungshaltung bei allen Beteiligten auf ein Minimum reduziert worden. Denn bereits bei der Auslosung wurde allen Beteiligten klar, dass die Gruppe B mit TSV Anderten 1, HC Erlangen, Handball Lemgo und Füchse Berlin eine harte Aufgabe darstellen würde.

Nach der Anreise am Freitagnachmittag ging es für die Mannschaft zunächst in den Tumultus Spielpark, wo bei Pizza und Getränken ordentlich getobt wurde. Währenddessen ließ sich der Anhang im Anderter Schützenhaus und später an der Cocktailbar des Leonardo Hotels verwöhnen, in dem während des Wochenendes alle Mannschaften untergebracht waren.

Am Samstagvormittag ging es dann endlich sportlich zur Sache. Mit Spanien (TSV Anderten 1) empfing die Mannschaft von Trainer Tobias Swawoll sofort einen heißen Titelaspiranten.

Die Heimmannschaft spielte allerdings völlig unter ihren Möglichkeiten und hielt dem Druck nicht stand. In der Folge bestraften die „Blau-Weißen“ jeden technischen Fehler sofort, was letztlich zum deutlichen 12:5-Erfolg führte. Im zweiten Vorrundenspiel gegen Tunesien (Füchse Berlin) sollte die gute Form bestätigt werden. In einem mäßigen Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten konnte zum Ende durch eine verbesserte Chancenverwertung ein 11:7-Sieg eingefahren werden. Bereits im dritten Spiel gegen Island (SG Misburg) buchten die Jungs das Hauptrundenticket und ließen beim souveränen 18:9 keinen Zweifel aufkommen. Auch in Spiel 4 gegen Angola (HC Erlangen) konnten die Anteile gleichmäßig verteilt werden, da die Mannschaft durch ihren konzentrierten Auftritt spätestens beim 9:3 (10.) auf Siegkurs war. Am Ende sprang ein nie gefährdeter 12:6-Erfolg heraus.

Im letzten Vorrundenspiel gegen die ebenfalls ungeschlagenen Mazedonier (Handball Lemgo) zeigten sich erste Konzentrationsprobleme. In einer intensiven, aber stets fairen Partie, konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, sodass dieses Spiel leistungsgerecht mit 9:9 beendet wurde.

Mit 3:1 Punkten in die Hauptrunde, mussten nun zwei souveräne Erfolge gegen Polen (SV Alfeld) und Norwegen (TV Spaichingen) folgen, um Chancen auf das Halbfinale zu wahren.

Beflügelt durch die gute Ausgangsposition konnte die Mannschaft über die Zwischenstände 4:1 und 8:2 am Ende deutlich und verdient mit 14:7 gewinnen. Im letzten Gruppenspiel war es dann besonders das Umschaltspiel aus der Defensive heraus, was Früchte tragen sollte. Gegen die Mannschaft aus der Nähe vom Bodensee gelang am Ende ein 16:5-Erfolg.

Vor dem letzten Hauptrundenspiel gegen Frankreich (SG AC Eintracht Berlin) hätte eine Niederlage mit mehr als 21 Toren Unterschied ein vorzeitiges Aus für Blau-Weiß zur Folge gehabt. Bei der Spielzeit von einmal 14 Minuten gab das der Mannschaft ein sicheres Gefühl – und mit diesem Mut rangen sie der ungeschlagenen Mannschaft aus der Hauptstadt mit einem 7:5 die entscheidenden zwei Punkte zum Hauptrundensieg ab.


Spiele im Halbfinale


Im Halbfinale am Nachmittag trafen die slowenischen Rheinländer dann auf das Team Deutschland (TSG Friesenheim). Schon beim gemeinsamen Singen der deutschen Nationalhymne wurde deutlich, dass in diesem Spiel viel möglich sein würde. Entsprechend motiviert trat die Mannschaft auch das 9. Spiel an und konnte mit einem souveränen 13:6 ins Endspiel einziehen. Beim wiederholten Aufeinandertreffen gegen Frankreich (SG AC Eintracht Berlin) war die Anspannung der Jungs förmlich spürbar, und in einer wahren Abwehrschlacht sollte das 0:1 erst in der 4. Minute fallen. In der Folge blieb das Spiel hart umkämpft, sodass es mit einem 6:6 in die Halbzeitpause ging (im Finale wurden 2 Mal 15 Minuten gespielt). Auch im zweiten Spielabschnitt bewegte man sich auf Messers Schneide. Als sich die Blau-Weißen auf 13:11 und 14:12 „absetzen“ konnten, scheiterte die Mannschaft fortan reihenweise am Aluminium oder dem Gästekeeper. Mit letzter Kraft gelang der Rheinbacher Mannschaft schließlich der nie für möglich gehaltene 14:13-Erfolg gegen starke Berliner und somit auch der Turniersieg!

Als Krönung des Tages wurde HSG-Spieler Florian Boehnert als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet!

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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