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Offener und überregionaler Süwag - Rhönrad - Cup 2017 in der Lahnsteiner Goetheschule

Schwindelfreiheit war nicht nur beim Weltmeister gefragt

14.03.2017 - 15:11

Lahnstein. Der neunte überregionale Rhönrad - Cup wurde jetzt vom VfL Lahnstein ausgetragen. Die Goethe - Schule in der Stauffenberg Straße 13 war der ausgewählte Austragungsort. Einer von drei Qualifikationswettbewerben sorgte dafür, dass die Teilnahme am Deutschland – Cup in Lüdenscheid und für die Bundesklasse an den Süddeutschen Meisterschaften in Rimpar bei Würzburg, eine besondere Motivation der Sportlerinnen und Sportler hervorgebracht hatte. Mehr als 100 Teilnehmer waren aus zahlreichen Vereinen aus Rheinland-Pfalz erwartet worden. Sie alle waren erschienen, auch die sieben männlichen Teilnehmer. Sie kamen aus Remagen, Betzdorf, Mombach, Wissen - Selbach, Polch, Lahnstein, Wiesbaden und Brachbach. Am frühen Nachmittag konnten Gäste die Qualifikationswettbewerbe der Bundesklasse bestaunen. Neu war, dass der Deutsche Turnerbund in der Landesklasse die Pflichten wegfallen lies, und dafür den Schwerpunkt auf die jeweilige Kür gelegt hatte. Bei den Kürbeiträgen blitzte die individuelle kreative Handhabung und Geschicklichkeit der Rhönraddarbietungen auf. Vorgetragen wurden Kategorien wie Gerade, Sprung und Spirale.

Für die Zuschauer ein besonderes Vergnügen, die Schwünge und schnellen Rollen- und Schaukelbewegungen der großen Rhönräder mit darin scheinbar zart wirkenden Sportlerinnen zu sehen bekamen. Kraft, Konzentration, Schwindelfreiheit, Körperspannung, Koordination, Gleichgewichtsinn, Präzision, Akrobatik, Orientierungsvermögen und Ausdauer sind nur einige der Fähigkeiten, die die Aktiven in den Rhönrädern mitbringen mussten. Die Zuschauer vom Auf und Ab, von Drehschwung und Vorwärts- und Rückwärtsrollen vom Tellern der Spiralen fasziniert, drehten beim Zuschauen ihre Oberkörper und Köpfe intuitiv mit, als würden sie selbst die Räder bewegen wollen. Besonders der mehrmalige Weltmeister, Luca Christ, wurde bestaunt mit seiner Paradedisziplin der Spiraldarbietung. Es ist nicht einfach, ein 2,30 Meter hohes und 50 bis 80 kg schweres Gerät zu beherrschen. Bei allen Aktiven am Rhönrad stand stets ein Trainer oder eine Trainerin bereit, um eventuelle Hilfestellung zu geben, um gefährliche Schwünge, Abkippen, Durchsacken oder Aussteigen zu vermeiden.

Zum Ende der Veranstaltung dankte Vereinsvorstand Gerstenberger den Teilnehmern für ihr besonderes Engagement. Bürgermeister Dornbusch überreichte hundert Urkunden und Plaketten für jeden Teilnehmer und die Pokale für die jeweils ersten drei Sieger innerhalb der Altersgruppen. Er konnte Geschichtliches beitragen: „Bevor das Rhönrad seinen Namen erhalten hatte, wurde es als Gegenstand zur Belustigung definiert“, so Dornbusch. Belustigend war diese Veranstaltung nicht. Stattdessen gut organisiert und durch einem disziplinaren Ablauf von Motivation und Freude gekennzeichnet. Übrigens für einen kleinen Verein eine große Aufgabe, den Rhönradsport zu ermöglichen. Bewundernswert, denn ein Rhönrad ist eine Investition von ca. 1800 Euro. Dabei helfen traditionell u. a. Sponsoren wie Süwag, Sportbund und die Volksbank. Eine bewundernswerte Sportart, die es gilt weiter zu würdigen.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: "...der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter ..." --- Woher nehmen die Initiatoren dieser "Bürgerinitiative" dieses Wissen? Vielleicht wollen die Völker in Europa in freier Abstimmung (Volksabstimmungen) bei der Gestaltung der Union mitwirken? So wirkt alles "übergestülpt", die EU wird als fremdbestimmendes, bürokratisches Monster wahrgenommen, was sie in Teilen auch ist und aus diesem Grunde Reformbedürftig ist. Passiert hier nichts werden vielleicht noch weitere Länder einen Austritt in Erwägung ziehen. Und ein wenig an die eigene Nation zu appelieren ist auch nicht Falsch! Immerhin sind es einige, mitunter einzigartige, Gemeinsamkeiten die in den einzelnen Nationalstaaten noch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen!
 
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