Fußball-Rheinlandliga – Saison 2016/17

SpVgg Wirges war chancenlos

Arzbach-Team verliert weiteren Boden – Abstand zu Platz sechszehn angewachsen

18.04.2017 - 08:57

Mehring. Nichts zu holen gab es für die SpVgg Wirges bei ihrem Auswärtstrip in Mehring. Am Ende siegte der Tabellenzweite SV Mehring souverän mit 4:0. Spieler des Tages war Matija Jankulica (40., 61., 88.), der drei Treffer erzielte. Tor Nummer vier erzielte Mehrings Torschütze von Dienst Jan Brandscheid (37.) der mit seinem 31. Saisontreffer seine Spitzenposition in der Torjägerliste der Rheinlandliga untermauerte.

Aber trotzdem sprach am Ende alles über Jankulica und das nicht nur wegen des Dreierpacks. Bereits nach einer Minute hätte er sein Team frühzeitig in Front geschossen. Doch hier verpasste sein Geschoss das Ziel nur knapp. 180 Sekunden später rettete dann für die Westerwälder noch die Querlatte. Wieder war es Jankulica, der Maß genommen hatte. Und auch in der Folgezeit blieb es bei einer Angelegenheit. Nachdem Luca Beck nach einer Viertelstunde gegen Albutrin Aliu noch rettete, war er zwanzig Minuten später gegen Brandscheid chancenlos. Der Goalgetter stand hier goldrichtig und nutzte einen Abpraller zur Führung. Vier Minuten später war die Begegnung dann praktisch entschieden als Jankulica locker vollendete. Wirgeser Offensivbemühungen wurden im Keim erstickt. Das blieb auch nach der Pause so. Als dann Jankulica nach einer guten Stunde auf 3:0 erhöhte, war die Partie dann endgültig entschieden. Bis zum dritten Treffer des Mehringer Angreifers dauerte es bis zwei Minuten vor dem Spielende. Dazwischen lagen noch zahlreiche Gelegenheiten, das Ergebnis weiter auszubauen. Bei der Größten rettete nach einem Schuss von Prebreza, zum zweiten Mal der Querbalken. Dementsprechend zufrieden präsentierte sich nach Spielende Mehrings Coach Frank Meeth: „Ein hochverdienter Sieg meiner Mannschaft, die mit etwas Konzentration auch die doppelte Anzahl an Treffern hätte erzielen können. Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz“.


Vorschau


Ein schwarzes Wochenende liegt hinter der SpVgg Wirges. Nicht nur die klare Pleite in Mehring, sondern auch die Konkurrenz sorgte für Sorgenfalten. Die eh schon sehr geringen Chancen auf den Klassenerhalt verloren noch mehr an Nährboden, da die Konkurrenz aus Irsch und Mendig in Windhagen und gegen Mayen punkten konnte. Sechs Punkte trennen nun die Mannschaft von Thomas Arzbach von Platz sechszehn. Und ob da am kommenden Samstag gegen Mülheim Pluspunkte dazukommen, erscheint aktuell fraglich. Dabei galt Wirges für die Mülheimer jahrzehntelang als unerreichbare Größe. Unter anderem auch, weil der SSV in den 70er Jahren in die Niederrungen des Kreises abgerutscht war. Zwar gab es für den SSV Mülheim Mitte der 80er Jahre bereits Berührungspunkte mit der SpVgg, aber hier war es eben „nur“ die Reserve der Westerwälder. Erstmals trafen beide Clubs dann vor gut 25 Jahren aufeinander. 1990/91 siegte die SG im Westerwald und fügte damit dem überlegenen Landesligameister die einzige Heimniederlage der Saison bei. Vor drei Jahren gab es den nächsten Vergleich. Und wieder blieben die Rheinländer ungeschlagen, und wieder stiegen die Wirgeser aus dem Theodor-Heuss-Stadion auf. Am Samstag sind die Voraussetzungen anders. Erneut droht Wirges ein Verlassen der Liga, aber dieses Mal in die andere Richtung.

SpVgg Wirges: Beck, Sturm (46. Schwarz), Klöckner, Simon, Haas, Severin, Yamada, Roenspies, P.Schmidt, M.Schmidt (69. Uneme), Ott.

TH

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Kommentare
Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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