Sportschützen Burg Altenwied - Jahreshauptversammlung

Spitzenstellung bei den Meisterschaften verteidigt

20.03.2017 - 12:14

Strauscheid. Eine Jahreshauptversammlung bei den Sportschützen Burg Altenwied ist immer die Präsentation einer Erfolgsbilanz auf dem Gebiet des Sportschießens, die so in der Bundesrepublik nicht oft anzutreffen ist. Dem 24 Seiten umfassenden Bericht des Sportleiters Günther Sterzer über die abgelaufene Saison 2016 konnten die versammelten Mitglieder nur mit Staunen folgen, obwohl sie teilweise selbst an diesen Erfolgen den Hauptanteil hatten. Aber so komprimiert, wie im Vortrag von Sterzer, hatte man es dann doch nicht mehr in der Erinnerung.


Die Erfolgsbilanz


Allen voran natürlich der Vorsitzende des kleinen, aber äußerst erfolgreichen Vereins, Hanspeter Wester, der allein von der Deutschen Meisterschaft vier Goldmedaillen ins Wiedtal brachte und damit seine jahreslange Erfolgsbilanz ein weiteres Mal krönte. Die erste Stufe der alljährlichen Meisterschaften ist die des Schützenkreises Neuwied, die man getrost als Vereinsmeisterschaft bezeichnen könnte, belegten doch die Altenwieder in allen Disziplinen, bei denen sie am Start waren erste, zweite und dritte Plätze. In Zahlen: 40 x Gold-, 36 x Silber und 20 x Bronze. Bei der nächsten Meisterschaft, der des Bezirks Koblenz, ging es fast nahtlos weiter. Hier belegte man 37 x Platz eins, 23 x Platz zwei und 13 x Platz drei. Nächste Stufe war die Landesverbandsmeisterschaft, zu der man sich 91 mal qualifizierte. Gold holte sich da die Luftgewehr-Damenmannschaft mit Maria Ewens, Iris Zwick und Marga Meurer, die auch die Einzelwertung für sich mit 299 Ringen entschied. Gold auch für die Auflagen-Mannschaft mit dem Zimmerstutzen in der Besetzung Hans Stauf, Wolfgang Lück und Wester, der dann beim 100-Meter-Auflageschießen mit 300 Ringen Gold holte vor seinem Vereinskameraden Rüdiger Tretter mit dem gleichen Ergebnis, für das es Bronze gab. Die Frauen ließen sich nicht lumpen und hatten beim Kleinkaliber-Auflageschießen erneut die Nase vorn und Iris Zwick holte sich mit 292 Ringen Einzel-Gold. Das gab es auch für Heribert Lodde und Hanspeter Wester für jeweils 300 Ringe für 100-Meter-Auflage-Schießen mit Zielfernrohr. Wester komplettierte die Goldsammlung dann beim KK-50-Meter Auflage-Schießen mit 296 Ringen. Hinzu kamen allein neun Silber- und neun Bronzeplatzierungen.

Bleibt die Deutsche Meisterschaft in München, Hannover und Dortmund, wo man den Namen Sportschützen Burg Altenwied schon voller Ehrfurcht ausspricht. Zu Recht, wie die Bilanz beweist. Fünf Goldmedaillen sprechen eine deutliche Sprache und machen die Spitzenstellung mehr als deutlich. Errungen wurden sie von der Auflage-Mannschaft KK-100-Meter in der Besetzung Wester, Tretter, Stauf, die sich auch bei der 50-Meter-Entfernung in dieser Besetzung Gold holte und auch das Schießen mit dem Zielfernrohr für sich entschied, diesmal mit Wester, Stauf und Günter Sterzer. Da wollte die Senioren-A-Mannschaft in der Besetzung Dieter Strunk, Heribert Lodde und Otto Sonnenberg nicht zurückstehen und gewann mit zwei Ringen weniger ebenfalls Gold. Einzel-Gold gab es für Wester, Einzel-Silber gleich zweimal, ebenfalls für Wester, und Einzel-Bronze für Tretter und Sonnenberg. Daneben tummelt man sich noch erfolgreich bei den Rundenwettkämpfen auf vorderen Plätzen und veranstaltet alljährlich mit großem Erfolg ein 60-Schuß-Liegend-Turnier. Da treten die übrigen Regularien, wie der Kassenbericht von Kassierer David Klein und der Prüfbericht von Wolfgang Lück und Heribert Lodde total in den Hintergrund, sodass man sich beruhigt zurücklegen kann und bei den laufenden Meisterschaften 2017 nahtlos an die Erfolge anknüpfen will.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Evangelische Kirche Unkel

Festgottesdienst mit neuer Orgel

Unkel. Ein Festgottesdienst zur feierlichen Ingebrauchnahme der neuen Orgel für die evangelische Kirche in Unkel, Fritz-Henkel-Str. 3, findet am Sonntag, 27. August um 10 Uhr statt. Im Anschluss wird zum Kirchenkaffee und einer musikalischen und informativen Orgelmatinee eingeladen. mehr...

Geschichtsverein Unkel

Stadtführungen

Unkel. Der Geschichtsverein Unkel bietet für Freitag, 22. September ganz besondere Stadtführungen, nämlich zeitgleich für Klein und Groß, an. Die Kleinen sind die Kinder ab sechs Jahre. Sie erleben die Geschichte Unkels in Begleitung von „Unkulus“, dem guten Geist von Unkel. Dabei lernen die Kinder historische Figuren in alten Kostümen kennen, die aus ihrem Leben berichten. Für die Großen, also die... mehr...

AG Naturschutz der Gemeinde Dürrholz

Neue Ruhebank präsentiert

Dürrholz. Im Rahmen des Verkaufs des Kalenders 2017 mit Impressionen vom Naturerlebnispfad wurde darauf hingewiesen, dass der Erlös in die Erhaltung eben dieses Pfades fließen sollte. mehr...

Weitere Artikel

DRK-Ortsverein Rhens e.V.

Blutspendetermin

Rhens. Der nächste Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Rhens ist am Montag, 28. August von 16 bis 20 Uhr im „Kaisersaal“, Bahnhofstraße beim DRK-Ortsverein Rhens. Beim DRK Rhens sind die Blutspenderahlen weiterhin stark rückläufig. mehr...

Drachen- und Gleitschirmfliegerfreunde Rhein-Mosel-Lahn e.V.

Fliegerfest in Lasserg

Lasserg. Am letzten Wochenende im August, von Samstag, 26. bis Sonntag, 27. August findet das jährliche Fliegerfest in Lasserg an der Mosel gegenüber von Burgen statt. mehr...

Autor Friedbert Ritter widmet sich der Thematik Nachhaltigkeit

„Neue Impulse für den Wertewandel“

Nörtershausen. In seinem Buch zeigt Friedbert Ritter eine ergänzende Sichtweise in der Thematik Nachhaltigkeit auf. Aus seiner Sicht muss Nachhaltigkeit im engeren Sinn ganzheitlich verstanden werden, ganzheitlich auch im Sinne einer ethisch-spirituellen Dimension. mehr...

Weitere Artikel

Faszination Fliegen bietet der Luftsportverein Neuwied

Flugplatzfest in Dierdorf-Wienau

Dierdorf-Wienau. Zwei Tage Faszination Fliegen bietet der Luftsportverein Neuwied am Wochenende auf dem Flugplatz Dierdorf-Wienau. Die unterschiedlichen Luftsportarten präsentieren sich in Aktion, am Boden informieren die Piloten über die Technik. Ganz still geht es beim Kunstflug mit Segelflugzeugen zu. Modellflieger zeigen, was alles mit ihren Miniaturmodellen möglich ist. Oldtimer lassen die Zeit der „fliegenden Kisten“ aufleben. mehr...

90-jährigen Bestehen der Kirmesgesellschaft Kurtscheid

Jubiläumskirmes in Kurtscheid

Kurtscheid. Vom 1. bis 4. September feiert die KGK ihre diesjährige Kirmes unter einem besonders schönen Anlass – dem 90-jährigen Bestehen der Kirmesgesellschaft Kurtscheid. Am 1. September startet das Fest mit dem traditionellen Stellen des Kirmesbaums auf der Kornbitze. Am Samstag, 2. Septeber erwartet die Kurtscheider nach dem Abholen des neuen Kirmespaars die Band „Flaschenkinder“, die bereits im letzten Jahr ein Highlight. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet