EHC „Die Bären“ Neuwied

Sting bleibt und will das Warten beenden

Sting bleibt und
will das Warten beenden

René Sting möchte in der kommenden Saison den Titel nach Neuwied holen. Foto: privat

17.05.2017 - 16:34

Neuwied. Barack Obama wird zum US-Präsidenten gewählt, in deutschen Gaststätten tritt das Rauchverbot in Kraft, die deutsche Fußballnationalmannschaft verliert das EM-Endspiel gegen Spanien - lange ist’s her. Im kommenden Jahr bereits eine Dekade. Genauso lange wartet René Sting darauf, als Spieler zu beitragen zu können, dass sein Team eine Meisterschaft gewinnt. Am 15. März 2008 holt sich die Jugendmannschaft der Iserlohn Roosters durch einen Sieg beim EV Regensburg die deutsche Meisterschaft. Sting ist 16 Jahre alt, kommt in 33 Saisonspielen auf 73 Scorerpunkte. Ja, da war zwar der Regionalliga-Titelgewinn mit den Neuwieder Bären in der Saison 2013/14. Aber damals fehlte Sting verletzungsbedingt. „Jetzt wäre es wieder an der Zeit, eine Meisterschaft selbst auf dem Eis zu erleben. Vor allem sehnen sich auch die Neuwieder Fans danach“, sagt der gebürtige Siegener. Dafür hat er seinen Vertrag bei den Bären verlängert. Es wird bereits die vierte Saison am Rhein nach 2012/13, 2013/14 und 2016/17 für den Angreifer, der 2012 vom EHC Netphen kam. In den beiden Oberliga-Jahren dazwischen musste er aufgrund der schweren Knieverletzung eine Zwangspause einlegen. „Die Geschichte mit der Patellasehne hat lange gedauert“, erinnert sich der Angreifer, der die Rückkehr aufs Eis kaum abwarten konnte. In der Saisonvorbereitung hielt das Knie, auch in den Spielen merkte er, dass „alles genauso wie früher“ war. „Für uns war es insgesamt eine gute Saison mit dem zweiten Hauptrundenplatz. Aber es wäre in den Play-offs sicherlich mehr drin gewesen als das Viertelfinale“, lässt Sting seine Comeback-Saison in Trikot des EHC „Die Bären“ 2016 Revue passieren. Um im nächsten Jahr mehr als das Viertelfinale zu erreichen, hat die Arbeit an den konditionellen Grundlagen bereits begonnen. Sting: „Ich will mit unserer Mannschaft mindestens ins Halbfinale. Und dann schauen wir weiter.“ Sting arbeitet bei jedem Wechsel auf dem Eis hart für den Erfolg des Teams, ist kein Spieler, der auf seine persönliche Statistik schaut. „Meine Aufgabe ist es bei jedem Einsatz dafür zu fighten, dass wir kein Gegentor kassieren“, erklärt er, wofür Trainer Jens Hergt den 25-Jährigen einplant. Nicht immer war René Sting der Spielertyp, bei dem defensive Sicherheit an erster Stelle steht. „Früher war die Abwehrarbeit eher meine Schwäche. Die habe ich mir mit dem Sprung vom Jugend- in den Erwachsenenbereich erarbeitet. Im Nachwuchs kannst du nach vorne rennen, bei den Senioren wird das hingegen vom Gegner eiskalt ausgenutzt“, erzählt er. Nach vorne zu rennen, das war auch Stings Ding zu Iserlohner Zeiten mit teilweise über zwei Punkten im Schnitt pro Spiel und schließlich der Meisterschaft, die zehn Jahre zurückliegt, wenn im Frühjahr 2018 die Regionalliga-Play-offs beginnen. Dann würde René Sting das Warten auf einen Titel gerne beenden. Für sich selbst, für die Mannschaft und für die Bären-Fans.

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Kommentare

Paul Diederich ist Hessencup-Sieger

Hofmann, Andre:
Glückwunsch Paul
Michael Enz:
Was Sie als Ideologie hier verunglimpfen ist die Notwendigkeit, aus der Kohle auszusteigen, wenn man das Klima schützen möchte. Schauen Sie sich besser die Jahre 2003 und 2006 an, wo Dutzend Kern- und Kohlekraftwerke wegen Niedrigwassers ihre Leistung reduzieren mussten. Was soll also das Herumgehacke auf einzelne Ereignisse? Die Energiewende ist mehr als nur Sonnenstrom und Windenergie. Der Skandal ist, dass die hohen EEG Kosten den Grünen angelastet werden, obwohl die Kostenexplosion in die Zeit der CDU/FDP Regierung fällt!!! Herr Röttgen war seinerzeit Umweltminister!
Erhard Jussen:
Ich kann dem Kommentar von Uwe Klasen nur zustimmen.
Uwe Klasen :
Kohlekraftwerke abschalten... der interessierte Leser sucht bitte einmal nach "Energiewende 24.01.2017", dort wird anschaulich berichtet wie die Kohle- und Kernkraftwerke einen bundesweiten Stromausfall verhindert haben weil die sogenannten "Erneubaren" nichts geliefert haben, kein Wind und keine Sonne. Nur Ideologen ohne Sachverstand und ohne soziale Verantwortung können noch auf den Ausbau der sogenannten "Erneubaren Energien" beharren!
sternenstaub 3:
leute,es geht doch nicht um die staatsangehörigkeit.wobei ,,deutsche staatsangehörigkeit,, noch lange nichts darüber aussagt ob es ein deutscher oder ein immigrant ist....psychKG heißt,der ist zwangseingewiesen worden,der andere auf freiwilliger basis,das ist die ganze aussage.also waren alle auf der geschlossenen... hoffentlich kommen beide in den knast,was ich leider noch bezweifle :-(
Peter Müller:
liebe nicole777. wie sie sicherlich selbst bemerkt haben haben sie keine ahnung und mutmaßen nur. bei patienten die sich freiwillig in eine akutabteilung einweisen lassen kann es sich z.b. auch um alkoholiker oder drogenkonsumenten handeln die eine akutte kriese haben und auch medikamentös behandelt werden um einen entzug zu machen. hier wurde niemand ungleich behandelt. sie versuchen nur die rassistenkeule zu schwingen. beide sind unabhängig von ihrer herkunft verbrecher! der eine geht in untersuchungshaft und der andere in eine forensische klinik. das macht keinen großen unterschied. ausser das man den somalier in der jva nicht hätte weiter behandeln können.
Armin Linden:
Ich muss Nicole777 abosolut beipflichten. Der Deutsche freiwillig, der Somalier auf PsychKG. etabliert incl. Vollpension. Ich habe seit Jahrzehnten, nicht soviele desolate Vorgänge, spéziell hier im AW Kreis erlebt. Alles schaut zu. Die KV. AW., Polizei & Gesundheitsämter halten sich alle generell fein säuberlich zurück. Die Polizei AW. könnte man glatt schliessen. Keiner merkt es mehr. Diese BRD & dieser L.K., ist bei "Lawrence von Arabien" Stilecht angekommen. Nur erhielt Peter O´Toole mehrere Oscars. Zustände wie bei Idi Amin im Kongo seinerzeit ! Hier funktioniert nur noch das Job-Center, Sachbearbeitung bis der Arzt kommt, Haft für Knöllchen u. GEZ.
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