-Anzeige- Erwin Reuhl als Geschäftsführer des Krankenhauses in Dierdorf und Selters offiziell verabschiedet

22 Jahre voller Einsatz und Engagement

Rolf-Peter Leonhardt: „Erwin Reuhl hat aus dem Krankenhaus das gemacht, was es heute ist“

22 Jahre voller Einsatz und Engagement

Rolf-Peter Leonhardt (5. von links) freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Erwin Reuhl im Verwaltungsrat. Foto: privat

29.05.2016 - 12:00

Dierdorf. „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier.“ So heißt es in einem Lied von Trude Herr. Und das trifft auch auf Erwin Reuhl zu. 22 Jahre war er Geschäftsführer des Krankenhauses in Dierdorf und Selters und hat in dieser Zeit Vieles erlebt und in Gang gesetzt. Nun wurde Reuhl durch die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Krankenhausleitung feierlich verabschiedet. Dem Krankenhaus bleibt er aber auch zukünftig treu, wird er doch als Mitglied im Verwaltungsrat an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt sein. „Auf seine Kenntnisse und Erfahrungen können und wollen wir nicht verzichten“, bekräftigt Rolf-Peter Leonhardt, Vorsitzender des Verwaltungsrates, die Berufung Reuhls in das Gremium.


Umfangreiche Baumaßnahmen und Neuinvestitionen


Zu Beginn seiner Tätigkeit als Geschäftsführer im April 1994 befand sich das Krankenhaus sowohl wirtschaftlich als auch baulich in einem schlechten Zustand. Die Fusion der beiden Häuser in Dierdorf und Selters, und die damit verbundenen Strukturmaßnahmen, wurden politisch als gescheitert angesehen. Investitionen konnten nur mit Fremdfinanzierung getätigt werden. Unter Reuhl als Geschäftsführer wurden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt, wie beispielsweise die Komplettsanierung der Stationen, Anbau der chirurgischen Ambulanz in Dierdorf, Neubau der Krankenhausküche und Bau des Medizinischen Versorgungszentrums in Selters. Medizinische Veränderungen führten zu Steigerungen der Leistungszahlen. So wurde unter anderem eine regionale Schlaganfalleinheit eingerichtet, die Chirurgische Abteilung dreigeteilt und die urologische Abteilung in eine Hauptfachabteilung umgewandelt. Das Krankenhaus wurde mit Großgeräten ausgestattet. „Erwin Reuhl hat aus dem Krankenhaus das gemacht, was es heute ist. Er hat nicht nur für das Krankenhaus, sondern für die ganze Region und die Menschen, die hier leben, durch den Erhalt der beiden Häuser Großes geleistet“, so Leonhardt weiter. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahre 1994 wurden 4.300 Patienten stationär behandelt, das Haus hatte 305 Mitarbeiter/innen, in 2015 waren es über 8.000 Patienten und inzwischen 367 Beschäftigte. Dass sich das Krankenhaus wirtschaftlich gut aufgestellt hat, zeigt die Tatsache, dass die Evangelisches Krankenhaus Dierdorf/Selters gGmbH 44 Prozent der Geschäftsanteile des Hauses nach dem Ausstieg der Johanniter im vergangenen Jahr übernehmen konnte. Mit der St. Vincenz-Krankenhausgesellschaft wurde ein neuer Gesellschafter gefunden, mit dem Kooperationen in vielen Bereichen umsetzbar sind.


Große Fußstapfen


Auch soziales Engagement ist Erwin Reuhl wichtig. Seit 2001 unterstützt das Krankenhaus die Okanona Kinderhilfe Namibia. Reuhl selbst war mehrfach in Namibia vor Ort und konnte sich davon überzeugen, dass die Spendengelder gut investiert werden. Er hinterlässt große Fußstapfen und die Aufgabe, das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters weiterhin als erfolgreichen und in der Bevölkerung akzeptierten Standort zu festigen. Die Verantwortlichen des Krankenhauses sind davon überzeugt, mit Thomas Schulz genau den richtigen Mann dafür gefunden zu haben.

Pressemitteilung

Evangelisches Krankenhaus

Dierdorf/Selters gGmbH

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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