Tomburg Winds traten im Rheinbacher Stadttheater auf

Auf einem erfolgversprechenden Weg

Das sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Adi Becker und das Jugendblasorchester unter der Leitung von Georg Heide begeisterten das Publikum

Auf einem erfolgversprechenden Weg

Das Jugendblasorchester der Tomburg Winds zeigte beim Konzert im Rheinbacher Stadttheater unter der Leitung von Georg Heide, dass der musikalische Nachwuchs auf einem erfolgversprechenden Weg ist.Foto: -JOST-

18.05.2017 - 16:00

Rheinbach. Die Entwicklung eines jungen Musikers vom ambitionierten Orchestereleven zum umjubelten Konzertmusiker durfte das Publikum beim Jahreskonzert der „Tomburg Winds“ im Rheinbacher Stadttheater sozusagen im Zeitraffer nachvollziehen. Die beiden fortgeschrittenen Orchester der Musikschule Voreifel präsentierten sich in beeindruckender Art und Weise und verdeutlichten so dem Publikum im restlos ausverkauften Saal, dass der musikalische Nachwuchs der Region auf einem guten Weg ist.


Zu jedem Stück eine interessante Geschichte


Nicht wenig zum Gelingen des Abends trug auch Moderator Roland Keil bei, der zu jedem Stück eine interessante Geschichte zu erzählen wusste und diese mit Humor und Augenzwinkern an den Mann und die Frau brachte.

Den Anfang machte diesmal das sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Adi Becker. Hier vereint sich die „Crème de la Crème“ der Musikschul-Absolventen mit ihren erfahrenen Instrumental-Ausbildern.

Energisch geleitet von Adi Becker schwingt sich das Ensemble immer wieder zu wahren Glanzleistungen auf und scheut auch nicht vor anspruchsvollen Kompositionen zurück.

Die „Appalachian Overture“ von James Barnes ging gleich vom ersten Ton an in die Vollen und zeigte, wie gut die einzelnen Stimmen aufeinander abgestimmt sind und so das Orchester zu einem harmonischen Klangkörper machen.

In elegischen Intermezzi durften auch einige Musiker ihre solistischen Fähigkeiten aufblitzen lassen, bevor Becker in den Schlusstakten noch einmal alles aus seinem Orchester herausholte.


Nicht nur die Solisten heimsten tosenden Beifall ein


Es folgte ein hörenswertes Medley aus dem Musical „Der Zauberer von Oz“ aus der Feder von Harold Arlen in einem Arrangement von James Barnes. Anrührend beim einleitenden „Over the Rainbow“, freudig bewegt beim „Ding Dong, the Witch Is Dead“, beschwingt in „We’re Off to See the Wizard“, optimistisch in „The Merry Land of Oz“ und gute Laune verbreitend beim abschließenden „If I Only Had a Brain“ zeigten sie die ganze Bandbreite ihrer Ausdrucksmöglichkeiten. Und nach dem feurigen Orchesterwerk „Burglars Holiday“ von Leroy Anderson in einem Arrangement von Michael Edwards heimsten nicht nur die drei Solisten Marie Zingsheim, Stefan Fuss und Matthias Bruno tosenden Beifall ein.

Doch natürlich waren auch die anderen Darbietungen des „großen“ Orchesters im zweiten Programmteil allesamt hörenswert.


Anspruchsvolle Stücke präsentiert


Ebenfalls mit anspruchsvolleren Stücken präsentierten sich die Tomburg Winds II, das Jugendblasorchester der fortgeschrittenen Nachwuchsmusiker unter der Leitung von Georg Heide. Sie beherrschen bereits ein breites Spektrum an musikalischen Stilen, was sie an diesem Abend unter Beweis stellten mit dem Lied „Beautiful Savior“ von James Swearingen, der Henry Maske-Hymne „Conquest of Paradise“ von Vangelis und einem mitreißenden Beach Boys-Medley.

Auch sie haben mit Alexander von Thadden und Tom Clemens zwei hoffnungsvolle Solisten in ihren Reihen, was vor allem bei dem Stück „Fascination Drums“ und „Pavane in Blue“ von Ted Huggens deutlich wurde.

Die Nachwuchsformationen hatten sich ihren lautstarken Beifall absolut verdient.

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juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
juergen mueller:
D.h. Mensch oben/hinten weniger Ausatmen (durchschnittl.Gasausstoß ca.600 ml pro Tag lt. Atmungs- u. Blähungsanalyse). Auch die richtige Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle, da Gas hauptsächlich aus Nahrungsmitteln erzeugt wird (unverdauliche oder Übermaß an Kohlehydrate u. Proteine, die nicht vom Dickdarm verarbeitet werden können (z.b. Bohnen, Pilze, Kohl, Zwiebel - das nennt man gärungsfähige Substanzen). Vegetarier produzieren u. stoßen übrigens mehr Gas als Fleischesser aus (sind sie deshalb mehr verantwortlich für den Klimawandel/Erderwärmung als Industrie u. Landwirtschaft?). Vorteil eines Vegetariers: Er hat nur leise, gleichmäßige Blähungen, dadurch einen losen Schließmuskel - man erkennt sie nur an dem Gestank, der vom Gärungsprozeß kommt. 2.Klimakiller KUH: HOCHLEISTUNGSKUH: 700 kg/täglich 50 Kilo Grün-/Kraftfutter = "3 Tonnen" - 1er BMW 128 Gramm pro gef.KM - bei 15000 KM jährlicher Ausstoß "2" To. Wozu da noch über zusätzliche CO2-Emmissionen nachdenken?
Uwe Klasen:
Für die CO²-Jünger zum Nachdenken: Der CO²-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent (40 Milliliter CO² / Liter). Und so können in Dauerbelastung (Sport, etc.) schnell 2.040 Kilogramm CO² pro Jahr nur durch Atmen produziert werden! Da es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Erwärmung durch zusätzliche CO²-Emmissionen gibt, ist dies eine Propagandaveranstaltung für Gläubige!
Uwe Klasen :
Das ist der richtige Weg, so wie es derzeit ist, hier sei als schlechtes (Vorbild) Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
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