Bistum Trier unterstützt Kirchenbau in Schweden

Den Rücken der Gläubigen stärken

Den Rücken
der Gläubigen stärken

Der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg (li.) bei seinem Besuch im schwedischen Södertälje Foto: Bonifatiuswerk

14.11.2017 - 16:44

Region. Für die Kirchenbesucher der chaldäisch-katholischen Gemeinde im schwedischen Södertälje sind beengte Situationen ganz normal - denn die die Kirche im Bistum Stockholm ist viel zu klein. Daher werden seit 2011 eine neue Kirche und ein Gemeindezentrum gebaut. Diese Projekte werden unter anderem durch Spenden aus dem Bistum Trier unterstützt. Viele der schwedischen Katholiken sind Flüchtlinge. Mit Hilfe des Bonifatiuswerkes, das in enger Abstimmung mit den Bischöfen katholische Christen in der Diaspora unterstützt, werden die Bauprojekte durchgeführt. Es werden weitere Spenden für Södertälje und auch für Gebiete in Nordeuropa, dem Baltikum, aber auch in Deutschland, in denen Menschen mit katholischem Glauben zur Minderheit gehören, benötigt. Am 19. November werden in einer bundesweiten Kollekte, Gelder für die Projekte des Bonifatiuswerkes gesammelt. Weitere Informationen gibt es auf www.diaspora.bistum-trier.de, unter Tel.: (0 52 51) 29 96 0 oder auf https://www.bonifatiuswerk.de/soedertaelje. Dort gibt es auch eine Webcam, die den Bau der neuen Kirche dokumentiert.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
16.11.2017 18:40 Uhr
Thorsten Meier schrieb:

Guten Tag Herr Hambürger,

ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen.

Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben.

Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen.

Liebe Grüße
Thorsten Meier



16.11.2017 18:33 Uhr
juergen mueller schrieb:

Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat.
Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ.
An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu.
Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt.
Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?"
WARUM immer "DIE ANDEREN?"



16.11.2017 10:35 Uhr
Armin Linden schrieb:

Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-



15.11.2017 17:35 Uhr
M.Hambürger schrieb:

mein Austritt aus der Kirche ist damit endgültig besiegelt ! Nach dem "Aus- und Umbau" in Limburg hatte ich es mir noch einmal überlegt aber nun reicht es wirklich !
Haben wir hier bei uns nicht genügend "Baustellen" um die sich "unsere" Kirche erst einmal kümmern sollte bevor UNSERE Kollekten und Kirchensteuer ins Ausland getragen wird ??
UNSERE Kinder die UNSERE Unterstützung in UNSEREM Land wohl dringender benötigen, Rentner denen mit diesen Summen einige Monate das Flaschensammeln erspart bleibt um ihre Rente nach einem langen Arbeitsleben und der Kindererziehung "aufzubessern" !!!
Ich habe noch von keinem Land gehört das sich hier in D finanziell engagiert - egal um welche Nöte es hier geht !

Die Tafeln und andere Institutionen die UNSEREN Leuten HIER helfen hätten sich über eine solche Hilfe auch SEHR gefreut !!

Wenn die Probleme hier in unserem Land gelöst sind - DANN kann man gerne unsere Gelder ins Ausland schicken !!



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
 
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Artikel

Festung Ehrenbreitstein und Seilbahn in Koblenz erhalten Zertifikate

Mit Servicequalität gepunktet

Koblenz. Dem Besucherbüro der Festung Ehrenbreitstein (Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz) sowie der Seilbahn Koblenz wurde erstmals das Zertifikat „Serviceorientiertes Unternehmen - Service-Qualität Deutschland Stufe II“ verliehen. mehr...

Unterstützung aus dem Schulbauprogramm des Landes für Koblenz

Erweiterungen, Neu- und Umbauten an Schulen

Koblenz. Für zahlreiche Erweiterungen, Neu- und Umbauten an Schulen im Koblenzer Stadtgebiet kann der Schulträger mit einem Landeszuschuss von 3.285.000 Euro rechnen. Das hat Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bekannt gegeben. „Ich freue mich, dass unsere Schulen unmittelbar von den Landeszuschüssen profitieren. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unserer Schullandschaft vor Ort geleistet. mehr...

Erst- und Brandschutzhelfer sowie Sicherheitsbeauftragte der Stadtverwaltung

Der Oberbürgermeister würdigte das Engagement

Koblenz. Zum ersten Mal empfing Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig die Erst- und Brandschutzhelfer sowie Sicherheitsbeauftragte der Stadtverwaltung im Rathaussaal. Von den über 500 Personen waren längst nicht alle zum Empfang erschienen, hätten sie doch überhaupt keinen Platz im Saal gefunden. Hofmann-Göttig würdigte das über die tägliche Arbeit der rund 150 Anwesenden hinausgehende... mehr...

Weitere Artikel

Landeszuschüsse für Koblenzer Schulen

Über drei Millionen fließen in Neu- und Umbauten

Koblenz. Für zahlreiche Erweiterungen, Neu- und Umbauten an Schulen im Koblenzer Stadtgebiet kann der Schulträger mit einem Landeszuschuss von 3.285.000 Euro rechnen. Das hat Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bekannt gegeben. mehr...

Die SPD Goldgrube kam zusammen

Neujahrsempfang in gemütlicher Runde

Koblenz-Goldgrube. Kürzlich fand im Goldgruber Pfarrzentrum der traditionelle Neujahrsempfang des SPD Ortsvereins Koblenz-Goldgrube statt. Organisiert wurde der mit knapp 60 Gästen besuchte Empfang durch den Ortsvereinsvorstand unter dem Vorsitzenden Peter Staudt. Diesjährige Gastredner waren Daniel Stich, Generalsekretär der rheinland-pfälzischen Sozialdemokraten und Detlev Pilger, MdB. In seiner... mehr...

Neujahrsempfang des TV Güls

Dank an Vorstand und Mitglieder

Güls. Beim traditionellen Neujahrsempfang des TV Güls gab es auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, Danke zu sagen. In der Vereinskneipe „Turnerheim“ dankte der Vorsitzende Johannes Ganser den Vorstandsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit für den Verein. Des Weiteren wurden sechs Mitglieder mit Ehrenurkunde und -nadel ausgezeichnet. Sie halten dem Verein schon seit einem Vierteljahrhundert die Treue. mehr...

Weitere Artikel

Auszubildende des Finanzamtes Koblenz verkauften Kuchen für einen guten Zweck

Spende an Elterninitiative krebskranker Kinder

Koblenz. Nicht bei jedem kommt direkt Freude auf, wenn er einen Anruf vom Finanzamt bekommt. Ganz anders sah es bei der Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V. aus, als das Finanzamt anrief. Woran lag es? Die angehenden Diplom-Finanzwirte des Finanzamts Koblenz hatten sich angekündigt, um eine Spende zu überreichen. Die Auszubildenden hatten Kuchen gebacken und für eine Spende in ihrer Dienststelle angeboten. mehr...

Jahreshauptversammlung des MGV Cäcilia Lay e.V.

Sänger bewiesen Harmonie

Koblenz-Lay. Kürzlich fand in der Layer Begegnungsstätte die Jahreshauptversammlung des MGV Cäcilia Lay statt. 32 aktive und inaktive Sänger wurden vom Vorstand über das abgelaufene Vereinsjahr informiert. Die seit Januar 2017 tätige Leiterin des Kinder- und Jugendchors, Heidrun Mathan, berichtete über ihre Arbeit, wobei die Größeren Verstärkung gebrauchen könnten. Der MGV würde sich freuen, wenn weitere Sängerinnen und Sänger im Alter ab zehn Jahren Gefallen am Singen im Chor fänden. mehr...

Ortsring Ehrenbreitstein lädt ein:

„Kowelenzer Steckelcher in Wein getaucht“

Koblenz-Ehrenbreitstein. Nach dem schönen Erfolg der „Biblischen Weinprobe“ mit Kalle Grundmann im vergangenen Jahr lädt der Ortsring auch 2018 zu einer besonderen Veranstaltung ins Refektorium des Kapuzinerklosters ein. Am Montag, 5. Februar, um 19 Uhr freuen sich die Organisatoren auf „Kowelenzer Steckelcher - in Wein getaucht“ und präsentiert von Marlis Weiß. Marlis Weiß ist Ehrenbreitsteinerin,... mehr...

Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare

Gruseliger Fund: Tote Füchse in Biotonne entsorgt

Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Service
Lesetipps
GelesenBewertet