Sitzung des SPD-Ortsvereins Cochem

Neue Mitglieder begrüßt und lebhaft diskutiert

Neue Mitglieder
begrüßt und lebhaft diskutiert

Der ehemalige Vorsitzende Wilfried Gerdes (v. l.), das geehrte langjährige Mitglied Ralf Walter, Ortsvereinsvorsitzender Markus Müller und Neumitglied Axel Niersmann. Foto: privat

18.04.2017 - 17:30

Cochem. Der SPD-Ortsverein Cochem hat bei seiner jüngsten Sitzung einmal mehr zwei Neumitglieder begrüßen dürften. Der neue Vorsitzende Markus Müller freute sich, dass der „Schulz-Effekt“ auch in der beschaulichen Moselstadt ankomme. „Wir brauchen Bürgerinnen und Bürger, die sich einbringen und mitgestalten wollen, und so war es für mich ein besonders tolles Erlebnis, die ersten beiden Parteibücher als neuer Vorsitzender zu übergeben.“ Die beiden Neumitglieder begründeten ihren Eintritt ganz simpel damit, dass sie nicht nur inhaltlich schon lange bei der SPD waren, sondern dass die SPD-Politiker einfach sympathischer, ehrlicher und näher bei den Menschen seien.

Ebenso war es sowohl für den ehemaligen als auch für den neuen Vorsitzenden der SPD Cochem eine besondere Ehre, Ralf Walter für 40 Jahre Mitgliedschaft zu ehren. Wilfried Gerdes meinte: „Er hat viele in die Reihen der SPD geholt und den Ortsverein stark mitgeprägt.“ Müller ergänzte: „Erst Ralf brachte mich dazu, in die SPD einzutreten.“


Schultoiletten bleiben Thema


Im Anschluss daran setzte zügig eine intensive Diskussion zum Thema Schultoiletten in der Grund- bzw. ehemaligen Hauptschule ein. „Diese unsägliche Situation muss ein Ende haben“, forderte Tanja Hartmann, Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein Cochem. Die SPD hatte bereits im vergangenen Jahr dazu einen Antrag gestellt, dem nicht weiter hinnachgegangen wurde. Markus Müller sagte nach der wiederholten Vorstellung der Fakten: „Wir brauchen einen geschützten Raum für unsere Kleinsten. Hier wird einfach der Schwarze Peter von einem zum nächsten gereicht, und keiner hier vor Ort fühlt sich wirklich zuständig. Stadt, VG und Kreis betonen immer wieder, dass wir eine lebenswerte Umgebung brauchen, diese fängt nun mal sehr früh an, und hier darf nicht gespart und schon gar nicht verzögert werden.“

Tanja Hartmann ergänzte: „Dieses Hin und Her, und das seit Jahren, ist frustrierend, ich mache mir einfach Sorgen um die Kinder. Viele Eltern bewegt dieses Thema, und sie fordern immer wieder von Seiten der kommunalen Verwaltung einzuschreiten, und nichts ist bislang geschehen.“ Aus Sicht des Ortsvereins stehen „zu viele Köche am Herd“, die sich immer nur teilweise zuständig fühlten. Keiner übernehme die endgültige Verantwortung. „Wir brauchen klare Zuständigkeiten und mehr Transparenz. Die Maßnahmen dürfen sich nicht gegenseitig behindern und dürfen keinesfalls verschleppt werden“, so Müller. Ksenia Stähle fügte hinzu: „Die Sicherheit der Kinder und eine ordentliche Hygiene innerhalb der Schulen betrifft alle Stadtbewohner und darf nicht auf den Rücken der betroffenen Eltern und Kinder abgewälzt werden.“

Ebenso wurde in der Sitzung darauf aufmerksam gemacht, dass aktuell schon wieder der eigentlich motorradfreie Karl-Fritz-Nikolay-Platz bei den ersten Sonnenstrahlen von Motorrädern belagert war, obwohl es dazu einen eindeutigen Beschluss gibt.

Ebenfalls angesprochen wurde die schon länger beschlossene Verbesserung der Verkehrsabsicherung im Bereich der Bergstraße in Cochem-Cond, auch hier ist bislang nichts davon zu spüren. „Wir werden hier als Stadtratsfraktion weiterhin am Ball bleiben und auf die Durchsetzung unserer Beschlüsse verweisen“, so Hans Bleck.

Pressemitteilung des

SPD-Ortsvereins Cochem

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Förderverein Runder Turm Andernach 2006 e.V.

Runder Turm geöffnet!

Andernach. Es ist wieder soweit. Der „Förderverein Runder Turm Andernach 2006 e.V.“ öffnet auch im elften Jahr seines Bestehens den Runden Turm wieder für die Andernacher Bürger und Besucher aus nah und fern für Besichtigungen. mehr...

Katholischer Deutscher Frauenbund Andernach e.V.

Bundesfest im renovierten Frauenbundhaus

Andernach. Vor kurzem feierte der KDFB Andernach e.V. erstmals das Bundesfest im neu erstrahlten Glanz des Frauenbundhauses, welches sich zusätzlich, mit Hilfe von Günther Hessel, im Hof der essbaren Stadt Andernach angepasst hat. Der Einladung folgten auch Mitglieder vom Zweigverein des KDFB Remagen. Gemeinsam mit den Mietern des Hauses feierten die Bundesmitglieder sowie die Gäste das Bundesfest im neugestalteten Hof und genossen beim schönen Wetter das angebotene Programm am Nachmittag. mehr...

Weitere Artikel

Kerer Traditionsweinfest lockte einmal mehr begeisterte Besucher

Anna-Lena I. und Michelle haben die Regentschaft übernommen

Moselkern. Nach dem runden Jubiläum im vergangenen Jahr, feierten die Weinfreunde am Zusammenfluss von Elz und Mosel heuer bereits ihr 61. Weinfest an vier Veranstaltungstagen. Diese boten erwartungsgemäß ein kurzweiliges Spaß- und Unterhaltungsprogramm für große und kleine Festbesucher und sahen am Freitag zunächst die Krönung der neuen Weinmajestät Anna-Lena mit Weinprinzessin Michelle vor. Gegen... mehr...

Schöne und erlebnisreiche Kirmestage in Brey

Mit einem unterhaltsamen großen Programm für Gäste aus nah und fern

Brey. „Gastfreundschaft wird in Brey großgeschrieben, deshalb heißen wir alle Gäste aus nah und fern herzlich willkommen!“, so die Worte des Ortsbürgermeisters Hans-Dieter Gassen. Und zu Ehren aller Gäste und aus Anlass des Patronatsfestes der Kirche Sankt Margaretha war Brey für die Kirmes geschmückt und hergerichtet. Für ein unterhaltsames Programm und die Durchführung der traditionellen Kirmes hatten sich die Breyer Vereine engagiert, sie sind ein Garant für die Erhaltung dieser Tradition. mehr...

Kindertagesstätte Wirbelwind Ahrbrück

Kunstprojekt zum Thema „Glück“

Ahrbrück. Auf vielfältige Weise setzten sich die 23 Maxi-Kinder der Kindertagesstätte Wirbelwind aus Ahrbrück, gemeinsam mit den Erzieherinnen mit dem Thema „Glück“ auseinander. Anregungen und Begleitung erhielten sie von der Künstlerin Nicole Bartel aus Köln, die dieses Projekt entwickelt hat. Drei Wochen lang hat Nicole Bartel täglich gemeinsam mit den Kindern gemalt, gebastelt, musiziert, gebaut und Bewegungsangebote durchgeführt. mehr...

Weitere Artikel

Die Ortsgruppe Sinzig des Eifelvereins war unterwegs

Verschlungene Pfade zwischen Sinzig und Breisig

Sinzig. Nicht ausgetretene, sondern verschlungene, zum Teil überwachsene oder zuvor noch nie betretene Pfade waren das Thema einer Tagesswanderung des Eifelvereins Sinzig unter Führung von Richard Volk. Eine kleine, aber wandermäßig sehr erfahrene Gruppe aus dem Verein machte sich an einem Sonntagvormittag von Sinzig aus auf den Weg, um das ausgedehnte Waldstück südlich der Barbarossastadt intensiv zu erkunden und zu erwandern. mehr...

Bourschfest in Dreckenach

Eine Menge Spaß für den guten Zweck

Dreckenach. Auch im 36.sten Jahr seines Bestehens hat das Bourschfest nichts an Attraktivität verloren. Das bewiesen die vielen Besucher und Besucherinnen, die nicht nur aus Dreckenach, sondern auch aus den Nachbarorten gekommen waren. Für viele ist es ein fester Termin im Kalender, oft treffen sich hier komplette Familien zum Feiern. Es war zunächst eine Thekenidee, als am 26. Juli 1981 vier Männer... mehr...

Mehrere Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall auf A61 bei Rheinbach

Sattelzug fährt auf Stauende auf: Unfall fordert zwei Schwerverletzte

Rheinbach. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 61 sind am Donnerstagnachmittag, 20. Juli, zwei Menschen schwer (m15, w53) und fünf (m17, m47, m52, m54, m60) leicht verletzt worden. Zwei Notärzte kümmerten sich noch an der Unfallstelle um die Verletzten. Die behandelnden Ärzte konnten bei dem 15-Jährigen Lebensgefahr nicht ausschließen. Gegen 16.15 Uhr war ein aus Polen stammender Lastwagenfahrer (60) auf der A 61 in Fahrtrichtung Koblenz unterwegs. mehr...

 
 
gesucht & gefunden
Kommentare

Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet