SG Puderbach II

Erfolgreiche Heimspiele

Erfolgreiche Heimspiele

Erfolgreich gestaltete die SG Puderbach II ihre Heimspiele. Foto: Ulrike Puderbach.

14.11.2017 - 15:09

Puderbach. Sechs Punkte und 8:0 Tore lautete die beeindruckende Bilanz aus den beiden letzten Heimspielen gegen den Tabellenzweiten der SG Grenzbachtal und die im Tabellenkeller stehende SG Elbert.

Das Spiel gegen die SG Grenzbachtal musste nachgeholt werden, weil zum ursprünglich angesetzten Termin kein Schiedsrichter erschienen war. Trotz des Abendtermins in der Woche fanden über 200 Zuschauer den Weg nach Urbach und bildeten so eine beeindruckende Kulisse für das Lokalderby.

Das Team von Christian Mendel begann druckvoll und nahm das Spiel von der ersten Minute an in die Hand. Der Tabellenzweite aus Wienau fand insbesondere im Mittelfeld nicht statt und so war es nur eine Frage der Zeit bis der Gastgeber eine seiner zahlreichen Chancen zur 1:0-Führung durch Dominik Seuser in der 14. Spielminute nutzen konnte. Nach einem kurzen Aufbäumen der Gegner erhöhte die SG Puderbach auf 2:0 durch Dominik Hartstang. Danach war der Widerstand der Gäste gebrochen und Max Weyer konnte mit dem Halbzeitpfiff durch sein 3:0 bereits eine Vorentscheidung treffen. Die leise Hoffnung der Gästefans auf ein Aufbäumen ihres Teams nach dem Seitenwechsel wurde allerdings im Keim erstickt, als nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff Dominik Hartstang mit dem 4:0 endgültig den Sack zumachte. Dies war auch der Endstand in einem über weite Strecken sehr fairen Derby mit nur einer Ausnahme, als der Grenzbachtaler Spieler mit der Nummer 16 im Vorbeilaufen gegen den bereits am Boden liegenden Alexander Schroedter nachtrat und sich dann noch vor den verärgerten Zuschauern produzierte.

Dieses Spiel zeigte beeindruckend, dass es in der aktuellen B-Klasse zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenneunten keinen nennenswerten Unterschied gibt und alle Teams gut damit beraten sind, sich niemals in Sicherheit zu wiegen.

Für die SG Puderbach II spielten: Dennis Jung (T), Jonas Schmidt, Alexander Schroedter, Philipp Mendel (68. Jan Schmidt), Dominic Zimmermann (87. Ali Iqbal), Dominik Seuser (90. Manuel Franz), Lars Ramseger, Maximilian Weyer, Akram Chebab, Dominik Hartstang, Vadim Pucha

Nur drei Tage später empfing die SG Puderbach II den Tabellenvorletzten aus Elbert und nun war es am Heimteam, die erarbeitete Position aus der Woche zu festigen. Nach einer weitestgehend solide gespielten Halbzeit konnten die Gastgeber mit der durch Dominik Seuser in der 39. Spielminute erzielten Führung in die Pause gehen. Wichtig war nun, das zweite Tor nachzulegen, um Sicherheit zu gewinnen. Von Beginn an spielte sich die SG Puderbach II nach der Pause in einen Spielfluss, der mit dem 2:0 durch Max Weyer in der 49. Minute belohnt wurde. Doch die Spieler von Coach Mendel legten nach und Dominik Seuser, der sich offensichtlich warm geschossen hatte, konnte in der 63. Minute ein wunderschönes Kopfballtor zum 3:0 erzielen. Erneut war es Dominik Seuser, der in der 72. Spielminute nach einem abgeprallten Eckball am schnellsten reagierte und den Ball zum 4:0 ins Tor köpfte. Das 5:0 wurde wegen eines Foulspiels abgepfiffen, doch mit zwei klaren Siegen ohne Gegentor konnte die SG Puderbach II ihre Position im oberen Tabellendrittel festigen. Damit kann das Team von Christian Mendel mit den gezeigten Leistungen mit breiter Brust in die nächsten Spiele gehen.

Für die SG Puderbach II spielten: Dennis Jung (T), Jonas Schmidt, Alexander Schroedter, Philipp Mendel, Dominic Zimmermann, Dominik Seuser, Lars Ramseger (46. Jan Schmidt), Maximilian Weyer, Florian Weber (46. Akram Chebab), Vadim Pucha, Fabian Kaul (46. Sören Ramseger).

Ulrike Puderbach

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Kommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
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