AAC Bad Neuenahr, Abteilung Trial

Erstes Training am Nürburgring

10.05.2017 - 13:36

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Trial kommt aus dem Englischen und leitet sich von „try all“ - versuche alles - ab. Mit speziellen Motorrädern oder Fahrrädern werden natürliche und künstliche Hindernisse überwunden, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren. Das ist Zweiradakrobatik pur und führt zu einer einzigartigen Fahrzeugbeherrschung - im Gelände und auch im Straßenverkehr.

Weil Trial schon in jungen Jahren erlernt werden kann (ab etwa fünf bis sechs Jahren), ganze Familien infizieren kann und nicht nur sportliche Eigenschaften, sondern allgemeine Konzentrationsfähigkeit, Geschicklichkeit, Strategieverständnis, Durchhaltevermögen und Selbstbewusstsein fördert, sucht der AAC Bad Neuenahr seit langer Zeit eine Trainingsmöglichkeit im Kreis Ahrweiler.

Viele Ideen wurden mit Kreisverwaltung, Bürgermeistern, Privatpersonen und Landrat Dr. Jürgen Pföhler diskutiert, die alle das Projekt nach Kräften unterstützen - bisher aber ohne den durchschlagenden Erfolg.

Das nötige Durchhaltevermögen im Kreis Ahrweiler scheint vorhanden, das Projekt allerdings ein Marathonlauf und kein Sprint zu sein. Gespräche des AAC Bad Neuenahr im Jahr 2016 mit der Geschäftsführung des Nürburgrings bezüglich eines Trial-Trainings für Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Ahrweiler im Offroad-Park des Nürburgrings tragen nun erste Früchte.

Über Monate wurde versucht, das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit mit den kommerziellen Rahmenbedingungen des Wirtschaftsunternehmens Nürburgrings in Einklang zu bringen, was für einen einzelnen Verein mit seinen begrenzten finanziellen Möglichkeiten schwierig ist.

Dem ADAC Mittelrhein ist es nun gelungen, darauf aufzubauen und eine tragfähige und finanzierbare Lösung zu finden.


Andere Vereine profitieren


Der Vorteil: So können auch andere Trialsportvereine des ADAC Mittelrhein von der Initiative des Bad Neuenahrer Vereins profitieren, was den AAC Bad Neuenahr sehr freut. Am Sonntag, 20. Mai, ist es nun so weit.

Die Trialer des ADAC Mittelrhein treffen sich im Offroad-Park des Nürburgrings, um von 10 bis 14 Uhr gemeinsam zu trainieren. Wer sich Trial einmal live anschauen möchte, kann gern vorbeikommen. Der AAC Bad Neuenahr ist vor Ort und steht für Fragen zur Verfügung. Weitere Infos und Kontaktaufnahme unter www.aac-badneuenahr.de oder trial@aac-badneuenahr.de.

Der AAC Bad Neuenahr hofft, dass es nicht bei diesem einen Trial-Training im Offroad-Park bleibt, denn das Ziel des Vereins ist es, einmal die Woche ein ortsnahes Training anzubieten, so wie es der Verein bereits im Kartsport erfolgreich mit einer wachsenden Jugendgruppe praktiziert.

Neben dem Engagement am Nürburgring führt der AAC Bad Neuenahr deshalb weitere Gespräche mit einer Gemeinde aus dem Kreis Ahrweiler, um auf einem abgelegenen Gelände ein Kinder- und Jugendtrialtraining anbieten zu können. Auch hier gibt es nach anfänglicher Skepsis zum Thema Motorsport inzwischen Verständnis für die besondere Bedeutung des Trialsports und den Willen, etwas für Kinder und Jugendliche der eigenen Gemeinde und generell im Kreis Ahrweiler bewegen zu wollen. Dass es genügend Potenzial für den Trial-Nachwuchs im Kreis Ahrweiler gibt, zeigen die Anfragen beim AAC Bad Neuenahr, die bisher in Ermangelung eines Trainingsorts vertröstet werden müssen. Es geht in kleinen Schritten voran mit dem Projekt „Kinder- und Jugendtrial im Kreis Ahrweiler“ - alle sind gespannt, ob der Durchbruch gelingt und hoffen, dass sich der Marathonlauf im Geländesuchen im Kreis Ahrweiler langsam der Zielgerade nähert.

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Kommentare
13.05.2017 13:51 Uhr
Frank Kaiser schrieb:

Kleiner Hinweis: Der Termin findet am SAMSTAG, den 20. Mai von 10 - 14 Uhr statt (im Text steht Sonntag, was falsch ist).



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Kommentare
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
juergen mueller:
D.h. Mensch oben/hinten weniger Ausatmen (durchschnittl.Gasausstoß ca.600 ml pro Tag lt. Atmungs- u. Blähungsanalyse). Auch die richtige Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle, da Gas hauptsächlich aus Nahrungsmitteln erzeugt wird (unverdauliche oder Übermaß an Kohlehydrate u. Proteine, die nicht vom Dickdarm verarbeitet werden können (z.b. Bohnen, Pilze, Kohl, Zwiebel - das nennt man gärungsfähige Substanzen). Vegetarier produzieren u. stoßen übrigens mehr Gas als Fleischesser aus (sind sie deshalb mehr verantwortlich für den Klimawandel/Erderwärmung als Industrie u. Landwirtschaft?). Vorteil eines Vegetariers: Er hat nur leise, gleichmäßige Blähungen, dadurch einen losen Schließmuskel - man erkennt sie nur an dem Gestank, der vom Gärungsprozeß kommt. 2.Klimakiller KUH: HOCHLEISTUNGSKUH: 700 kg/täglich 50 Kilo Grün-/Kraftfutter = "3 Tonnen" - 1er BMW 128 Gramm pro gef.KM - bei 15000 KM jährlicher Ausstoß "2" To. Wozu da noch über zusätzliche CO2-Emmissionen nachdenken?
Uwe Klasen:
Für die CO²-Jünger zum Nachdenken: Der CO²-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent (40 Milliliter CO² / Liter). Und so können in Dauerbelastung (Sport, etc.) schnell 2.040 Kilogramm CO² pro Jahr nur durch Atmen produziert werden! Da es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Erwärmung durch zusätzliche CO²-Emmissionen gibt, ist dies eine Propagandaveranstaltung für Gläubige!
Uwe Klasen :
Das ist der richtige Weg, so wie es derzeit ist, hier sei als schlechtes (Vorbild) Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
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