SV Urmitz 1913/1970 e.V.: Abteilung Leichtathletik

Zehn Rheinlandmeistertitel für Urmitzer Senioren

Das Mayener Nettetal Stadion war ein gutes Pflaster für die neun Leichtathleten vom SV Urmitz

19.06.2017 - 07:58

Urmitz. Bei den Rheinlandmeisterschaften in Mayen Anfang Juni 2017 holten sich Michael Quirmbach und Kurt Schüller je drei Titel, Hans Dott aus Kaltenengers stand zwei Mal ganz oben auf dem Treppchen, Kisten Grandmontage und Wolfgang Custodis wurden je einmal Senioren-Meister. Zum ersten Mal erkämpfte sich Kirsten Grandmontagne, Altersklasse W50, einen Rheinlandmeistertitel. Sie siegte im Diskuswerfen mit 17.03 Meter und erreichte im Kugelstoßen mit guten 8,97 Meter den zweiten Platz. Wie gewohnt setzte sich Michael Quirmbach (M40) in seinen drei Disziplinen gegen die Konkurrenz souverän durch, obwohl er am Ende mit seinen erreichten Weiten nicht ganz zufrieden war. Im Kugelstoßen siegte er mit 12,90 Meter, im Speerwurf erreichte er 42,05 Meter und der Diskus flog 34,61 Meter weit. Harald Kohlhaas (M50) zeigte eine gute Leistung mit der Kugel. Er steigerte sich von Wurf zu Wurf und landete am Ende auf einen guten fünften Platz (9,58 Meter) bei starker Konkurrenz. Thomas Wald (M55) war sichtlich nervös bei seinem ersten Start bei einer Großveranstaltung. Er schaffte leider nicht die Anfangshöhe im Hochsprung und schied damit aus. Wolfgang Custodis (M60) siegte im Weitsprung mit 3,09 Meter und wurde über die 200 Meter Strecke mit 34,82 Sekunden Vizemeister. Walter Schlappa (M60) holte sich über die 1500 Meter (7:29:60 Minuten) einen Podestplatz mit Rang drei und über 5000 Meter (26:18:02) wurde er fünfter.

Kurt Schüller (M65) war in seiner Klasse ungefährdet und siegte drei Mal. Die Sprinter hatten bis zu 2,4 m/s Gegenwind. Dafür waren die Zeiten über 100 Meter (14:70 Sekunden) und 200 Meter (30:77 Sekunden) hervorragend. Im Weitsprung schaffte er trotz Gegenwind 4,02 Meter. Edward Nocker (M65) holte in der Zeit von 7:17:22 Minuten einen dritten Platz über die 1500 Meter Strecke. Mit seinem fünften Rang über die 5000 Meter (26:27:46 Minuten) war er sehr zufrieden. Hans Dott (M80) startete zwei Mal und stand beides Mal ganz oben auf dem Podest. Über die 100 Meter lief er mit 17:53 Sekunden eine gute Zeit und ließ einige jüngere Läufer hinter sich. Die Kugel wuchtete er auf 8,73 Meter und hatte auf den Zweitplatzierten 40 Zentimeter Vorsprung. Die langzeitverletzten Heike Kohlhaas, Nicole Reez, Monika Kracke und Robert Schopp wurden trotz der guten Ergebnisse schmerzlich bei den Meisterschaften vermisst. Weitere Titel wären nicht ausgeschlossen gewesen. Die Abteilung hofft, dass sie bald wieder trainieren und an der Startlinie stehen können. Mit zehn Rheinlandtiteln, zweimal Platz Zwei, zweimal Platz Drei und zwei fünften Plätzen war es die beste Ausbeute der Örmser Senioren bei Rheinlandmeisterschaften.

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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