- Anzeige - Jubiläumsbier „500 Jahre Evangelisches Christentum“ von der Vulkan Brauerei Mendig

„1517“ Bock-Bier für die Evangelische Kirchengemeinde Mendig

03.04.2017 - 12:18

Mendig. „Was hat Mendiger Bier mit der Reformation zu tun?“ Diese Frage wird auf einem Flaschenanhänger des eigens für die Evangelische Kirche Mendig vom Vulkan Brauhaus gebrauten Bieres beantwortet. Dort heißt es wörtlich: „Die erste Brauerei in Mendig wurde 1842 von der Evangelischen Brüdergemeinde gegründet. Viele weitere folgten. Und die Brauer, die aus allen Richtungen nach Mendig zogen, gründeten hier auch die Evangelische Kirchengemeinde. Beides hat bis heute Bestand, Brauerei und Kirche. Ohne Luthers Protest 1517 hätte es also auch keine Brauer in Mendig gegeben. Und das wäre doch schade. Denn das Bier aus der Heimat trinken auch die Katholiken gerne!“

Am Sonntag, dem 02. April statteten fünf der insgesamt sieben Mitglieder des Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Mendig der Vulkan Brauerei einen Besuch ab. Grund war ein von der Mendiger Vulkan Brauerei produziertes „1517“ Bier, welches anlässlich „500 Jahre evangelisches Christentum“ aufgelegt wurde. Der Kirchmeister des Presbyteriums, Jörg Wienpahl gab bei dieser Gelegenheit eine Anekdote zum Besten, nach der Martin Luther anlässlich seiner Hochzeit mit Katharina von Bora im Jahre 1525, die -wie damals üblich- mehrere Tage lang gefeiert wurde, insgesamt vier 400-Liter Fässer „Einbecker Ur-Bock“ geordert hatte, die von seinen trinkfreudigen Gästen selbstverständlich auch konsumiert wurden.

Bereits vor zwei Jahren hatte Pfarrer André Beetschen (Vorsitzender des Presbyteriums) gemeinsam mit weiteren Mitgliedern Kontakt mit dem Geschäftsführer der Vulkan Brauerei, Malte Tack aufgenommen und bekundete das Interesse an einem „Jubiläumsbier“. Da es ein Starkbier sein sollte, kam eigentlich nur das Rezept für das beliebte Vulkan Bockbier mit „entspannten“ sieben Prozent infrage. Der ursprünglich von Pfarrer Beetschen angedachte Name „Luther Bier“ konnte leider nicht realisiert werden, weil „Luther“ bereits als eigene Marke festgeschrieben ist. Da die Jahreszahl 1517 dem Datum des Jubiläums entspricht, einigte man sich auf die Bezeichnung „1517“. Nachdem das „1517“ Bock Bier gebraut war und der Mendiger Grafiker Carsten Liersch ein Etikett entworfen hatte, auf dem die Jahreszahl mit einem Bild von Martin Luther unterlegt wurde, erklärte die Vulkanbrauerei sich bereit, die Druckkosten und Herstellung der Etiketten sowie der ebenfalls von Carsten Liersch sehr ansprechend gestalteten Flaschenanhänger zu sponsern. Insgesamt wurden 10.000 Flaschen „1517“ Bier abgefüllt, die nach den Worten von Jörg Wienpahl (Kirchmeister des Presbyteriums) zu großen Teilen schon an die evangelischen Kirchengemeinden in der Region verkauft sind und in der Vulkan Brauerei abgeholt werden können. Ca. 1.000 Flaschen „1517“ Bier reservierte die Vulkan Brauerei für ihren Vulkan-Shop, damit auch die Besucher des Vulkan Brauhauses die Möglichkeit haben, das Jubiläumsbier zu erwerben.

Das „1517“- Bier wird erstmals im Anschluss an die Osterfeier-Andacht am Ostersonntag, die um 5.30 Uhr beginnt, beim gemeinsamen Frühstück, bzw. Frühschoppen ausgeschenkt. Selbstverständlich ist jeder sowohl zu der Osterfeier als auch zu dem anschließenden Frühstück herzlich eingeladen. FRE

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Städtepartnerschaft Mayen

Mayen. Der Deutsch – Tschechische Freundschaftskreis Mayen – Uherské Hradište konnte dieser Tage von einer weiteren erfolgreichen Begegnung von Gruppen aus den Partnerstädten berichten. Der Dekanatschor Mayen – Mendig sowie die Mädchenkantorei Mayen starteten begleitet vom Freundschaftskreis-Vorsitzenden Rainer Dartsch jüngst in ein verlängertes Konzert-Wochenende in die südmährische Partnerstadt Mayens. mehr...

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Die Sonne draußen lassen

Andernach. Hochsommerliche Temperaturen sorgen bei manch einem für schlaflose Nächte. Vor unerträglichen Temperaturen in den eigenen vier Wänden, kann kluger Hitzeschutz bewahren. mehr...

Zwei Verletzte nach misslungenem Überholversuch in Hausen

Blinker vergessen: Motorradfahrer mit Auto kollidiert

Hausen (Wied). Eine 52-jährige mit ihrem Pkw und ein 19-jähriger mit dem Motorrad, befuhren am Mittwoch, 21. Juni um 14:40 Uhr, hintereinander die Straße „In der Au“ aus Richtung Deutschherrenstraße kommend in Richtung Datzeroth. Die Pkw-Fahrerin verringerte ihre Geschwindigkeit, um auf einen am linken Fahrbahnrand gelegenen Schotterparkplatz aufzufahren. Hierbei unterließ sie es, mit ihrem Fahrtrichtungsanzeiger den Parkvorgang anzukündigen. mehr...

Weitere Artikel

Verkehrs- und Verschönerungsverein Kell beschilderte Aussichtspunkt des Traumpfades

„Schöne Aussicht“ ab sofort mit Infotafel

Andernach-Kell. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Kell (VVK) hat den attraktiven Aussichtspunkt „Schöne Aussicht“ mit einer Infotafel aufgewertet. Die „Schöne Aussicht“ ist direkt am Traumpfad „Höhlen- und Schluchtensteig“ vor dem Abstieg ins Brohltal gelegen. An der „Schönen Aussicht“ schauen die Wanderer oberhalb des Viadukts der Brohltalbahn Richtung Burgbrohl das Tal hinauf und haben damit eine wunderbare Sicht auf selbiges mit all seinen Vulkanhügeln. mehr...

Feuerwehren der Stadt Andernach und der Verbandsgemeinden Pellenz

Ausbildung zum Sprechfunker der Feuerwehr erfolgreich absolviert

Andernach/Plaidt. Nach 24 Ausbildungsstunden haben es zwei Frauen und 17 Männer der Feuerwehren der Stadt Andernach und der Verbandsgemeinden Pellenz geschafft. Sie haben die Befähigung zur Verständigung mit analogen und digitalen Sprechfunkgeräten im Einsatz- und Übungsdienst der Feuerwehr erhalten. Durch den Ausbilder Jörg Wendling wurden mit Unterstützung von Markus Hummrich den Teilnehmern rechtliche und physikalisch-technische Grundlagen vermittelt. mehr...

Zwischenfall auf Kirmes in Kleinmaischeid

Angepöbelt und angegriffen: Tritte und Schläge gegen Auto

Kleinmaischeid. Am Sonntag, 11. Juni, um 00:10 Uhr, gab es einen Zwischenfall mit zwei Brüdern aus der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach auf der Kirmes in Kleinmaischeid. Bereits auf dem Kirmesgelände wären diese zuvor von einer Frau „angepöbelt“ worden. Als sie dann später nach Hause fahren wollten, gingen sie zum Auto, welches in der Nähe des Kirmesplatzes am Fahrbahnrand geparkt war. Die gleiche Frau und ein junger Mann kamen dann ebenfalls in diese Richtung. mehr...

Weitere Artikel

Tierschutzverein sorgt für Augenschmaus und Gaumenfreuden

„Andernach schmeckt“

Andernach. Als die Anfrage der Bürgerstiftung Andernach und der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ kam, ob der Tierschutzverein Andernach u.U.e.V. beim Stadtfest mitmacht, konnte es nur eine Antwort geben: „Ja, gerne! Wie immer! Wir freuen uns die Andernacher Besucherinnen und Besucher zum Probeessen von ‚Hundekeksen‘ einzuladen, unsere Arbeit im Tierschutzbereich zu präsentieren und alle Fragen rund ums Tierheim zu beantworten. mehr...

Sachbeschädigung im Waldgebiet bei Bruchhausen

Unbekannte zerstören Hochsitz

Bruchhausen. Im Zeitraum vom 18. bis 20. Juni wurde in einem Waldgebiet in der Nähe von Bruchhausen ein Hochsitz zerstört. Für sachdienliche Hinweise, die zur Feststellung der Täter führen, wurde durch den Eigentümer eine Belohnung ausgelobt. Hinweise erbeten an die Polizei Linz unter Tel. (0 26 44) 94 30 oder per Mail pilinz@polizei.rlp.de. mehr...

Polizeikontrolle in Mendig

41-Jähriger ohne Führerschein am Steuer

Mendig. Am Donnerstag, 22. Juni, wurde gegen 15:50 Uhr, bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle ein 41-jähriger Fahrzeugführer aus Mendig mit einem Pkw überprüft. Im Rahmen der weiteren Kontrollmaßnahmen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug auf eine dem Fahrer bekannte Frau, zugelassen war und der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Weiterfahrt wurde umgehend unterbunden, gegen den Pkw-Fahrer und die Fahrzeughalterin wurden Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, bzw. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!

Brückenkopf-Kongress

Wolfgang aus dem Hause G r e i b:
Wolfgang Huste - Solche Leute wie Sie sind der Untergang einer jeden Nation ! Jeder der sein Land liebt darf das tun - nur wir Deutschen sind dann alle rechts. Lesen Sie die Gesetze !!! Keine Ahnung was in der BRiD vorgeht und nur dummes Zeug von sich geben ! Weiowei
Wolfgang Huste:
MarKo hat recht: Hier handelt es sich um rechtsradikale Esoteriker. Das findet man leicht heraus, wenn man die Referenten "googelt". In dem Hotel Vier Jahreszeiten, Bad Breisig, haben sich schon öfter Rechtsradikale getroffen, auch die AfD.
Conny:
Offensichtlich handelt es sich um einen fingierten Kommentar, den der Schreiber Marko verfasst hat, um real denkende Menschen mit verlogenen Ausführungen zu diffamieren und ins Abseits zu stellen, weil er anscheinend aus der faschistischen Antifa stammt. Das lassen sein Briefstil und seine mangelhafte Grammatik erkennen! Diese Gruppe verübt seit 2 Jahren Attacken mit Kreide, Farbe, zerschlagenen Fensterscheiben, brennenden Autos und Prügeleien auf christlich demokratisch Andersdenkende.Wahrscheinlich haben er und seine Freunde die Kreide-Verunglimpfungen selber geschrieben, um einen Grund zu haben, der Presse etwas vorzuspielen! Conny
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet