10 Jahre Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz

„Große und kleine Glücksmomente für die Menschen in Rheinland-Pfalz“

26.11.2017 - 19:00

Koblenz. Die Lotto-Stiftung feierte am 10. November, in Anwesenheit zahlreicher Personen des öffentlichen Lebens – unter anderem mit den Staatssekretären Dr. Stephan Weinberg (Finanzen), David Langner (Soziales) und Günter Kern (Inneres), im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein, sein 10-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Große und kleine Glücksmomente für die Menschen in Rheinland-Pfalz“, kann die Stiftung auf großartige Momente zurückblicken.

In seiner Begrüßungsrede sprach der ehemalige rheinland-pfälzische Finanzminister und Vorsitzender des Stiftungsrates, Gernot Mittler, von vielen Projekten, die finanziell in diesen zehn Jahren unterstützt wurden. Im Wortlaut seiner Rede sprach er: „Nach genau 10 Jahren und fast 15 Mio. Euro an geleisteten Fördergeldern in die unterschiedlichsten Bereiche des gesellschaftlichen Lebens können wir feststellen, dass diese Lotto-Stiftung ein wichtiger Bestandteil unseres Bundeslandes geworden ist und sich schon ein Stück weit unentbehrlich gemacht hat“. Über 9.000 Projekte, Initiativen und Aktionen konnten finanziell gefördert und somit tatkräftig unterstützt werden. Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg überbrachte die Grußworte von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und übermittelte den Dank der Landesregierung. Weiter führte Dr. Stephan Weinberg aus. Zitat: „Wenn es darum geht, schnell und im Einzelfall zu helfen, dann ist die Stiftung direkt da. Sie hilft auf vielfältige Weise vielen unterschiedlichen Institutionen, Organisationen, Vereinen und Menschen. Mit ihrem Engagement leistet die Lotto-Stiftung einen wichtigen Beitrag zu unserem Gemeinwohl und ist aus unserer Gesellschaft überhaupt nicht mehr wegzudenken“.


Vorstellung der einzelnen Initiativen


Im weiteren Verlauf des Programms, dass von Katrin Wolf (TV-Mittelrhein) und Clemens Buch (Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der Stiftung), moderiert wurde, wurden die einzelnen Initiativen mit kleinen Filmbeiträgen vorgestellt. Mit der Initiative „Kinderglück“ wurde der Reigen des Abends eröffnet. Die Gesprächspartner waren u.a. Magnus Schneider (Vorsitzender des Vorstandes), Petra Wolf (Leiterin des Frauenhauses) sowie Jürgen Häfner (Geschäftsführer Lotto Rheinland-Pfalz). Magnus Schneider sprach von den Anfängen der Stiftung vor zehn Jahren, als der Wohltätigkeit verpflichtete Verein „Glücksfall“ unter dem Dach der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH geschlossen werden musste. Dies war letztendlich der Beginn der heutigen Initiative „Kinderglück“, bei der die Stiftung großes Engagement in die Kinder- und Jugendarbeit steckt. Mit den vielen Spendenaktionen und Jugendwettbewerben konnte die Stiftung vielen Kindern ein Lächeln schenken. Mit dem Schwerpunkt Soziales wurde die Reihe der Interviews fortgesetzt. Gesprächspartner von Katrin Wolf waren Martina Best-Liesenfeld (Caritasdirektorin), David Langer (Sts. des Sozialministeriums) und Uwe Klemens (Vorstandsmitglied der Stiftung). Im Schwerpunkt Soziales gibt es die schwierige Situation des bezahlbaren Wohnraumes. Seit 2011 konnten mit Hilfe der Stiftung 161 Menschen in bezahlbare Wohnungen vermittelt werden. Ebenfalls große Unterstützung konnte Schwester Dr. Lea Ackermann für ihre Initiative Solwodi, eine Organisation, die sich für Frauenrechte nicht nur in Afrika einsetzt, erfahren.

Zum Thema Sport konnte Clemens Buch neben Karin Augustin (Präsidentin des LSB), Günter Kern (Sts. des Innern) sowie Walter Desch (stv. Vorsitzender des Vorstands), begrüßen. Auf die Frage: „was unterscheidet die Sportförderung der Lotto-Stiftung von anderen?“ antwortete Walter Desch, dass die Förderungen der Stiftung nicht auf den Spitzensport abzielen. Hier wird generell der Breitensport gefördert und damit die Menschen, die ehrenamtlich das ganze Jahr in den Vereinen im Stillen Großes leisten. Zu erwähnen wäre die Lotto-Elf, in der ehemalige Amateur- und Profifußballer sich immer wieder gerne für einen guten Zweck mit kleinen Vereinen im Fußball messen.


Cheerleader und Liedermacher Oliver Mager bereicherten die Veranstaltung


Einen besonderen Augenschmaus bot der Auftritt der Cheerleader CTG aus Koblenz, die in diesem Jahr mit ihrem Programm die Deutsche Meisterschaft errungen haben. Dazu wurden sie auch nochmals von ihrer Vereins-Vorsitzenden, Monika Sauer herzlich beglückwünscht.

Mit dem Schwerpunkt Kultur und den Gesprächspartnern Walter Schumacher (Mitglied i. Stiftungsrat), Markus Graf (Musiker) und Dieter Noppenberger (Intendant des Deidesheimer Musikfestivals) endete das kurzweilige Programm. Im Bereich Kunst und Kultur werden landesweit insbesondere Projekte der Musik, des Theaters und der Literatur gefördert. Hier legt die Lotto-Stiftung besonderen Wert darauf, kleinere Festivals und Veranstaltungen zu fördern, denn ohne ihre Unterstützung und ohne das Ehrenamt wäre vieles nicht möglich.

Poetry Slamer Markus Becherer beendete mit seinem Titel „Einfach machen“ den Schwerpunkt Kultur.

Mit dem Sänger und Liedermacher Oliver Mager, der seit einigen Jahren immer wieder neue Lieder auf Veranstaltungen mit Kindern singt, endete der Abend mit dem bezaubernden Titel „Kinderglück“.

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Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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